Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin wurde 1914 gegründet. Ursprünglich zum “Theater des Volkes” ernannt, sollte es die Theaterkunst einem breiten Publikum zugänglich machen. In den 1920er Jahren wurde die Volksbühne zum Zentrum für avantgardistisches Theater und eine Plattform für progressive Künstler:innen. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde das Theater geschlossen und nach dem Zweiten Weltkrieg wiedereröffnet. In den 1960er und 1970er Jahren war die Volksbühne ein wichtiger Ort für die Entwicklung des “Regietheaters”, bei dem Regisseure eine innovative Herangehensweise an klassische Stücke und aktuelle Dramen verfolgten. Heute ist die Volksbühne ein Ort für zeitgenössisches Theater, Performancekunst, Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen.