Der April im Renaissance Theater

Johann Wolfgang von Goethes Werter und Franz Kafkas Amerika kommen im April unter Starbesetzung auf die Bühne des Renaissance Theaters. Jetzt Tickets sichern!

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Im April bietet das Renaissance Theater wir Ihnen die beste Gelegenheit zur Begegnung mit dem Ausnahme-Schauspieler Philipp Hochmair. In zwei außergewöhnlichen Programmen ist er zu erleben: WERTHER! in der Renaissance-Theater Premiere, und AMERIKA ist sogar zum ersten Mal überhaupt in Berlin zu sehen.

An beiden Abenden interpretiert der Ex-Burgschauspieler Weltliteratur aufs Persönlichste und Direkteste: WERTHER! nach Goethes Roman über die Leiden des jungen Werther am 22.04. und am 23.04. AMERIKA nach Kafkas berühmtem Fragment über Karl Roßmanns Auszug nach Übersee. Die Jugend ihrer Helden ist der gemeinsame Nenner der beiden literarischen Höhenflüge mit Blick in die Abgründe.

WERTHER!

Philipp Hochmair erzählt Werthers Geschichte unter Verwendung des Originaltextes aus ihrer persönlichen, heutigen Sicht. Eine Aufführung, die sich zwischen Lesung, Monodram und Performance bewegt. Eine Einladung zum wohl berühmtesten Ego-Trip der deutschen Literatur.

„Goethes Werther entstand in nur wenigen Wochen und wurde über Nacht zum Buch der Stunde. Das Drängende, Dringliche, Notwendige, das in diesem Text steckt, hat rund 250 Jahre später nichts an seiner Intensität eingebüßt. Dieser heutigen Gültigkeit entsprechend haben wir es auch musikalisch in einem neuen Kontext verortet, der aber gleichzeitig dessen Zeitlosigkeit unterstreicht.“

Philipp Hochmair

AMERIKA

Kafkas epochales Werk Amerika schildert zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Geschichte eines Heimatlosen. Von den Eltern aus Europa vertrieben, erlebt Karl Roßmann in Amerika nicht die gewünschte Verheißung, sondern den sozialen Abstieg. Kafkas Romanfragment „Amerika“ ist ein überlagertes Bild aus Mythen, Projektionen, Fakten und der Fantasie.

Der Fingerzeig mit Sonnenbrille und weit aufgerissenem Mund des Schauspielers.
AMERIKA nach dem Roman von Franz Kafka © Foto: Rüdiger Schall

Die Reise des Auswanderers Karl Roßmann findet im Kopf statt, von der Einfahrt in den Hafen New Yorks bis zur finalen Zugfahrt zum großen Naturtheater von Oklahoma ist es die Odyssee eines Anschlusssuchenden, der bis zuletzt nicht an der eigenen Isolation verzweifelt und vielleicht sogar am Ende im Theater Oklahomas jenes Zuhause findet, das er fortwährend suchte.

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