• Sophie Aigner zwischen Sichtbarkeit, Austausch & Anerkennung

    Zwischen Sichtbarkeit, Körperpolitik und bedrohten Kunsträumen: Sophie Aigner zeigt aktuelle Arbeiten und spricht über künstlerische Praxis in Berlin.

    Der Juni und Juli 2026 markieren für die Berliner Künstlerin Sophie Aigner eine besonders dichte Phase ihrer künstlerischen Arbeit. Sie ist derzeit an mehreren Projekten beteiligt, mit Ausstellungen, Gesprächen und Festivalbeteiligungen. Diese Projekte machen unterschiedliche Facetten ihrer Praxis sichtbar und reichen von gesellschaftlichen Fragestellungen über kollektive Austauschformate bis hin zur institutionellen Anerkennung ihrer Arbeiten.

    Ausstellung MENOPAUSE

    Den Auftakt bildet MENOPAUSE, eine von Ayumi Rahn kuratierte Ausstellung mit Lesungen und Veranstaltungsprogramm im Projektraum mōist in Berlin-Neukölln. Ausgangspunkt ist die Publikation InterViews #19, die künstlerische und literarische Positionen versammelt, die sich mit Menopause als körperlicher, biografischer und gesellschaftlicher Erfahrung auseinandersetzen.

    Zwischen Zeichnung, Collage, Fotografie, Text, Skulptur, Installation und Performance entsteht ein Raum für Perspektiven, die lange von gesellschaftlichem Schweigen geprägt waren. Die Ausstellung versteht sich als Einladung zum Zuhören, zum Austausch und zur Entwicklung neuer Formen von Sichtbarkeit. Sophie Aigner ist mit Arbeiten in der Ausstellung vertreten.

    Neben Lesungen und Filmvorführungen wird am 20. Juni mit dem MENOPAUSE DICTIONARY ein offenes Archiv kollektiver Erfahrungen entstehen. Besucher:innen sind eingeladen, eigene Begriffe, Erinnerungen und Geschichten beizutragen. Den Abschluss bildet eine Performance von Julia Frankenberg.

    June 20, 7pm: Finissage and Performance by Julia Frankenberg

    mōist ~ room to swing a cat
    Kienitzer Str. 98,
    12049 Berlin-Neukölln
    https://supermoist.de

    Werktalk-Reihe

    Am 24. Juni spricht Sophie Aigner im Rahmen der Werktalk-Reihe im Atelierhaus Schönstedt 13 mit Christl Mudrak und Monika Jarecka über ihre künstlerische Arbeit. Die Gespräche bieten Einblicke in aktuelle Projekte, Arbeitsweisen und die Bedingungen künstlerischer Produktion in Berlin. Zur Werktalk-Reihe

    Eine besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang dem Atelierhaus Schönstedt 13 zu. Das Haus, in dem zahlreiche Künstler:innen arbeiten und das weiterhin von Verdrängung bedroht ist, öffnet Anfang Juli im Rahmen von 48 Stunden Neukölln seine Türen für die Öffentlichkeit. Sophie Aigner wird am 4. und 5. Juli jeweils von 14 bis 18 Uhr in ihrem Atelier anzutreffen sein. 48 Stunden Neukoelln

    Aigners aktuelle Auszeichnungen

    Parallel zu diesen öffentlichen Präsentationen kann Sophie Aigner auch institutionelle Anerkennung verzeichnen. Zwei ihrer Editionen aus der Serie Ende zu Ende II sind kürzlich in die Sammlung der Graphothek Berlin aufgenommen worden. Die Arbeiten stammen aus dem Künstlerbuch “Alright, it means something to me“, das inzwischen ebenfalls Teil der Sammlung des Klingspor Museums ist. Dort befindet sich bereits ihr Künstlerbuch I dont have any doubts if you tell me that you have no doubts either.

    Mit diesen aktuellen Entwicklungen verbindet sich eine künstlerische Praxis. Eine Praxis aus persönlicher Erfahrung, gesellschaftlichen Fragestellungen und formaler Präzision. Sowohl im unabhängigen Ausstellungskontext als auch in öffentlichen Sammlungen erhält sie zunehmend Aufmerksamkeit.

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  • Fotografiska: Looking for a creative spark this summer?

    Explore photography, music, art, scent, and storytelling this summer. Hands-on workshops and lectures for all levels with leading creatives.

    The Summer Academy by Fotografiska Berlin offers a welcoming space to explore new ideas, develop practical skills, and learn directly from leading artists and specialists. Through one- and two-day workshops and lectures, participants can experiment, create, and deepen their interests—without committing to a long-term course.

    The Fotografiska Summer Academy

    Whether you’re just curious or already have an established creative practice, there’s a session designed for you.

    THU, 2 JULY – HOW TO INVEST IN ART 

    Join Prof. Dr. Magnus Resch—described by CNN as “the world’s leading art market expert”—for an insightful session exploring the art market and the core principles of investing in art.

    SAT, 18 JUL | SUN, 19 JUL – STREET PHOTOGRAPHY WORKSHOP

    Inspired by the bold and direct approach of Bruce Gilden, this workshop with Christian Stemmler combines theory and hands-on practice. Develop your own photographic voice while learning to approach subjects with confidence and intention.

    MON, 20 JUL – MUSIC SAMPLING WORKSHOP

    Discover the fundamentals of sampling with Max Mella. Learn how to find, chop, manipulate, and creatively flip sounds into your own beats while exploring beat-making, MIDI, samples, and audio effects.

    WED, 29 JUL – MAGNUM LECTURE: EXCEPTIONAL PHOTOGRAPHERS

    Hosted by Andréa Holzherr, Global Cultural Director and Curator at Magnum Photos, this lecture explores how photographers create lasting cultural relevance beyond the image itself.

    MON, 3 AUG | 10 AUG | 17 AUG – PHOTOGRAPHY WORKSHOP: MUSICIANS IN FOCUS

    Hosted by Philipp Gladsome, this course explores the process of shaping a musician’s image through portraiture, focusing on trust, presence, and translating personality into authentic visual storytelling.

    WED, 5 AUG – SCENTED CANDLE WORKSHOP

    Hosted by Munio, this workshop explores scent, memory, and personal storytelling through candle making. Create your own scented pillar candle and tablets using natural soy wax, botanical fragrances, dried flowers, and herbs.

    TUE, 11 AUG – COLLAGE WORKSHOP

    Join Hannah Goldstein for a playful three-hour workshop that explores collage as a creative tool for visual storytelling beyond traditional photography.

    Which workshop would you sign up for first?

    More Info and Tickets

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    Diskurs-Deep-Dive und Deep Listening: Pop-Kultur 2026

    »Pop-Kultur Talks« als Festivaleinstieg und múm-Konzert im Pierre Boulez Saal zum Abschluss des Festivals 2026. Sichert euch jetzt die Tickets.

    »Pop-Kultur Talks«: Am 24. und 25. August 2026 im silent green (Wedding) zu aktuellen Themen am Puls der Popkultur. Campus-Feeling: »Pop-Kultur Nachwuchs« bringt im Wedding 150 aufstrebende Talente der Musikbranche zusammen.

    Im Gespräch bleiben

    Das Pop-Kultur Festival 2026 startet am 24. und 25. August im silent green mit mehr als 20 Talks zu den drängendsten Themen an den Schnittstellen von Pop, Politik und Gesellschaft. Den Auftakt bildet ein Eröffnungstalk zur Lage der Kulturbranche: Festivalleiterin Marie von der Heydt spricht mit Akteur*innen aus Journalismus, Musik und Kulturinstitutionen – vor allem über Visionen und Wünsche für eine Zukunft, in der Kultur weiter gedeihen kann.

    An gesellschaftspolitische Fragen knüpfen auch die weiteren Runden an. Thomas Venker, Chefredakteur von Kaput – Magazin für Insolvenz & Pop, diskutiert mit Labelmanagerin Noura Labbani, Verleger Daniel Meteo, der Musikerin und Schauspielerin Christin Nichols und dem Anwalt Reinher Karl über die Verwicklungen der Wasserman Music Agency in die Epstein Files – und wie Künstler*innen damit umgehen.

    Feministische Perspektiven auf die Popkultur bringen Sonja Eismann und Rike van Kleef ein. Ausgehend von ihren Büchern »Candy Girls« und »Billige Plätze« sprechen sie über Gender, Macht, die Geschichte weiblicher Fankulturen und Sexismus in der Musikbranche. 

    Talk zur Gender Pay Gap

    Passend dazu umkreist ein Talk zur Gender Pay Gap die Frage nach einer fairen Musikwirtschaft. Mit dabei sind Gewerkschaftssekretärin Lisa Mangold (ver.di), die Musikerin Mine und Anne Haffmans (Domino Records). 

    Praktische Gegenmodelle zu den Verwertungsmaschinen der Streamingdienste in Zeiten des Hyperkapitalismus erörtern die Musikerin Dee Sada (An Experiment On A Bird In The Air Pump), Judith Wajsgrus (Cashmere Radio) sowie Kuratorin und Promoterin Melissa Perales.

    Optimistische Fallbeispiele liefern die Talks von Rosalie Ernst und Melanie Gollin, die mit »Zwischen Zwei und Vier« neue Wege zwischen Newsletter, Podcast und Liveshow erkunden, sowie Boris Paillard, der die Möglichkeiten von Radio-Sendungen auslotet, Musikerbe zu bewahren.

    Ein weiteres Highlight verspricht die Lesung von Alexander Hacke: Der Bassist der Einstürzenden Neubauten lässt das Publikum mit »Krach – Verzerrte Erinnerungen« in ein Leben zwischen West-Berliner Underground und Pop eintauchen. Dazu hat er sich Frank Spilker, Sänger der Hamburger Band Die Sterne, als Gesprächspartner eingeladen.

    Erstmalig wird das auf dem Gelände des silent green neu eröffnete Kino Arsenal mitbespielt – mit diskursiven Beiträgen im Spannungsfeld von Film und Musik. Das Talkprogramm wird in den kommenden Wochen um weitere spannende Programmpunkte ergänzt. 

    Pop-Kultur Nachwuchs« 2026 erneut im silent green Kulturquartier

    Am 24. und 25. August werden im silent green parallel mit »Pop-Kultur Nachwuchs« wieder Karriere-Weichen gestellt. Das begehrte Networking-Programm bringt 150 aufstrebende Talente aus aller Welt mit Fachleuten aus Musik, Politik und Kreativwirtschaft für praxisnahe Workshops, Networking-Events und Talks zusammen. 

    Für Sonja Lunau, die das Programm leitet, gewinnt das Format stetig an Relevanz:

    »Es ist fantastisch, dass sich Nachwuchs und Live-Programm so stark befruchten und beispielsweise ehemalige Teilnehmer*innen wie Dornika in diesem Jahr auf der großen Bühne zu sehen sind. Wir hatten für 2026 so viele Anmeldungen wie nie zuvor – das ist ein starkes Zeichen, dass das Programm einen Nerv trifft. Denn in unsteten Zeiten ist die Vernetzung untereinander umso wichtiger.«

    Neues vom Live-Programm und Finale in Mitte

    Vom diskursiven Warm-up, Nachwuchs-Programm und dem Labelmarkt am Donnerstag in Kreuzberg geht es ins prall gefüllte Festivalwochenende. Zu den neu bestätigten Acts gehören GRENZKONTROLLE mit ihrem DIY-aktivistischen Punk sowie ihre queerfeministischen Punk-Kolleg*innen von Deutsche Laichen. Ebenfalls dabei: Die schwedische Indie-Pop-Band Boko Yout, die Montrealer Club-Sound-Lieblinge deBasement sowie Post-Rock-Duo Dana Schechter & Paul Wallfisch.

    Zum Festivalabschluss freut sich das Pop-Kultur-Team über eine ganz besondere Kooperation, die spannende Synergien zwischen Pop und Klassik verspricht: Am Sonntag, den 30. August, gastiert das Pop-Kultur Festival im architektonisch wie akustisch einzigartigen Pierre Boulez Saal in Berlin-Mitte.

    Die für ihre leise-sphärischen Töne verehrten isländischen Legenden múm präsentieren hier mit ihrer eigens für diesen Anlass konzipierten Performance »Sonnenuhr« eine neue Arbeit, die ein Streichquartett mit elektronischen und akustischen Instrumenten zusammenführt.

    Zuvor lassen Anushka Chkheidze & Robert Lippok akustische Räume zwischen Ambient und Indietronics entstehen.

    Tickets und Vorverkauf

    Line-up-Update: GRENZKONTROLLE, Boko Yout, Deutsche Laichen und weitere Acts verstärken das Live-Programm.Highlight zum Abschluss: Isländische Legenden múm sowie Anushka Chkheidze & Robert Lippok spielen am 30. August 2026 im Pierre Boulez Saal in Mitte.

    Tickets für die einzelnen Festivaltage, »Pop-Kultur Talks« sowie das exklusive Abschlusskonzert im Pierre Boulez Saal sind unter pop-kultur.berlin erhältlich.

    Konzerte & DJ-Sets: 

    Akryl, An Experiment On A Bird In The Air Pump, Annie-Claude Deschênes, Anushka Chkheidze & Robert Lippok, Automatic, Avalon Emerson & the Charm, Balm, Bar Italia, Beaks, Bella Wakame, Boko Yout, Chris Imler, Dana Schechter & Paul Wallfisch, deBasement, Deutsche Laichen, Dis Fig, Discovery Zone, distraction4ever.

    Sowie DJ Wagner, Dornika, Elias, ENGIN, Gîn Bali, great area, GRENZKONTROLLE, Horse Vision, Jassin, Josi Miller, Kreuzgut.Disko, Lael Neale, Layla Boe, Lingua Erotica, Money Badoo, múm / Nalan, Potochkine, PVA, Ramzey, Ray Lozano, Rosa Anschütz, Sassy 009, SATARII, Sijya, Sodomland, Sophia Kennedy, Sorvina, The Notwist, Tommy WÁ, Toxe, Valerie Renay und VAVUNETTHA.

    Commissioned Works: 

    • Tekla Valy and Réka Csiszér: »I WILL NOT DISAPPEAR IN YOUR FEARS«
    • Alejandra Cárdenas & La Full Moon Ensemble: »A Body Like a Home — AV premiere«
    • Eddna: »Equinox«
    • Eva Bottega: »CANTATA«
    • Fee Aviv Dubois, Ralph Heidel, Izzy Ment, Shanice Ruby Bennett, Andi Haberl: »Before it’s over«
    • Kersty Grether und Sandra Grether: »Rebel Queens – Rebellion ist die höchste Form der Andacht«
    • Lucy Kruger & The Lost Boys: »Animal / Symbol«
    • RIA BOSS x WAX THE RICH: A Live Performance, Fashion Collaboration & Single Release with Designer Austin Nortey, Elia Rediger & Special Guests
    • SEYYARE – Anatolian Women’s Choir: »Now, everybody is on the Road« 

    Talks, Lesungen & Filme: 

    • »Bandcamp Presents: Sofia Kourtesis and Paul Hanford in Conversation«
    • »Candy Girls & Billige Plätze«: Rike van Kleef, Sonja Eismann, Josephine Papke
    • »Gender Pay Gap in der Kulturbranche – Same Stage, less Pay?«: Anne Haffmanns, Lisa Mangold, Mine, Juliane Reil & Christoph Reimann
    • »I Stream the Line Between Good and Evil«: Johann Scheerer, Aida Baghernejad
    • »Krach – Verzerrte Erinnerungen: Alexander Hacke in Konversation mit Frank Spilker«
    • »Musikkritik als notwendige Institution«: Jan Jekal, Rebecca Spilker, Stephan Rehm Rozanes, Lennart Brauwers
    • »Politics & Verantwortung – Moralischer Kompass vs. Kulturbetrieb«: Christin Nichols, Daniel Meteo, Noura Labbani, Reinher Karl, Thomas Venker
    • »Storytelling – Establishing Platforms for Independent Voices«: Dee Sada, Judith Wajsgrus,  Melissa Perales, Amy Zayed
    • »Zwischen Zwei und Vier«: Melanie Gollin, Rosalie Ernst & Sandra Gern

    Weitere Konzerte, DJ-Sets, Commissioned Works, Talks und Filme sind in Vorbereitung und werden in Kürze bekannt gegeben.

    Festival-Website www.pop-kultur.berlin
    Ticketshop: https://tickets.pop-kultur.berlin/

    Über das Pop-Kultur Festival

    Das Pop-Kultur Festival wird gefördert durch das Land Berlin – Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), »Stärkung des Innovationspotentials in der Kultur III (INP III)«.

    Sowie der Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH mit Projektmitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. »Sonic Crossings« ist eine Kollaboration zwischen dem Pop-Kultur Festival und dem Musikbereich des Goethe-Instituts.

    Copyright © 2026 Pop-Kultur Festival, All rights reserved.

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    Robert Babicz Presents perfect Moment EP, Via dark Flower

    Robert Babicz continues the Dark Flower story with Perfect Moment EP: cinematic techno where rhythm turns into atmosphere, movement and memory.

    After the opening statement of “Electric Love EP” Robert Babicz continues the story of Dark Flower with “Perfect Moment EP”, the second release on his new imprint in cooperation with Systematic Recordings.

    If FLOWER0001 introduced the label as a private room for sound, emotion and instinct, FLOWER0002 goes even deeper into Babicz’s personal language. “Perfect Moment EP” is a record about atmosphere, movement and that rare point where a track becomes more than rhythm. It becomes a picture.

    Perfect Moment

    The title track “Perfect Moment” is a musically refined, cinematic tech track, built around atmospheric and organic sounds that open up an almost visual world. There is depth, emotion and a strong sense of storytelling, while its hookiness naturally recalls the emotional pull of Robert’s biggest classic, “Dark Flower”. Not as a repetition, but as a reminder of what Babicz does so well: turning electronic music into memory.

    Grain of Happiness

    “Grain of Happiness” is another proof, that Robert Babicz remains in a class of his own when it comes to sound aesthetics. Pumping beats meet cinematic textures, creating a track that feels physical and weightless at the same time. It drives, it floats, and it carries the listener away without ever losing its pulse.

    Balkan Connection

    Finally “Balkan Connection” brings the EP into a rawer, more technoid space. Driven by a direct, physical energy, the track carries subtle echoes of Balkan folk music, with harmonic colours that almost touch Arabic melodic traditions. It feels earthy, hypnotic and intense, while underlining Robert’s roots as a true pioneer of this music. It makes one thing very clear:

    Robert was techno, Robert is techno and Robert can do techno. With “Perfect Moment EP”, Dark Flower becomes more defined with every release. Free, emotional, cinematic, physical and unmistakably Babicz.

    Details:

    Artist: Robert Babicz
    Release: Perfect Moment EP
    Label: Dark Flower
    Release Date: July 3, 2026

    Tracks:

    1. Perfect Moment
    2. Grain of Happiness
    3. Balkan Connection
    4. Balkan Connection (Tool)

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    TAG DER CLUBKULTUR 2026 & Kulturpreis Berliner Clubkultur

    Die diesjährige Festivalwoche rund um den TAG DER CLUBKULTUR findet vom 3. bis 11. Oktober unter dem Motto „STAY CORE“ statt.

    Der TAG DER CLUBKULTUR 2026 startet Bewerbungsphase für Kulturpreis der Berliner Clubkultur   Es stehen 32 Auszeichnungen für Berliner Clubs und Kollektive, mit Preisgeldern zwischen 5.000 und 20.000 Euro zur Verfügung. Bewerbungen können ab heute, dem 15. Juni eingereicht werden.

    Der TAG DER CLUBKULTUR startet in seine siebte Ausgabe und eröffnet heute die Bewerbungsphase für den Kulturpreis der Berliner Clubkultur. Bis zum 13. Juli 2026 können sich Berliner Clubs und Kollektive unter www.tagderclubkultur.berlin bewerben.

    Mit dem Kulturpreis würdigt die Clubcommission Berlin herausragende Akteur*innen der Berliner Clubkultur, die durch ihre kulturelle Arbeit, ihre gesellschaftliche Relevanz und ihre kreativen Visionen das kulturelle Leben der Stadt prägen. Insgesamt werden 2026 Preisgelder in Höhe von 410.000 Euro vergeben. Ausgezeichnet werden 32 Clubs und Kollektive in den Kategorien Raum & ÄsthetikProgramm und Community.

    Clubkultur schafft Räume für Begegnung, kulturelle Experimente und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gerade in Zeiten zunehmenden politischen Drucks auf kulturelle Freiräume möchten wir mit dem TAG DER CLUBKULTUR in der Hauptstadt jene sichtbar machen, die diese Orte gestalten, verteidigen und weiterentwickeln.“

    Katharin Ahrend, Projektleiterin des TAG DER CLUBKULTUR und Geschäftsführerin der Clubcommission. 

    Über den TAG DER CLUBKULTUR 

    Der TAG DER CLUBKULTUR wird zum siebten Mal von der Clubcommission Berlin e.V. durchgeführt. Das Projekt ist von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert und gemeinsam mit dem Musicboard Berlin umgesetzt. Ziel ist es, die kulturelle Bedeutung der Berliner Clubkultur sichtbar zu machen und ihre Akteur*innen nachhaltig zu stärken.

    Kulturpreis für herausragende Clubkultur

    Seit 2020 zeichnet der TAG DER CLUBKULTUR Berliner Clubs und Kollektive aus, die mit ihrer Arbeit neue Perspektiven eröffnenCommunities stärken und kulturelle Innovation ermöglichen. Der Preis versteht sich als Anerkennung für die bisherige kulturelle Arbeit und ihren Beitrag zur Berliner Clubkultur.

    Die Auszeichnungen sind wie folgt dotiert: Clubs: 20.000 Euro pro AuszeichnungKollektive: 10.000 Euro pro AuszeichnungNewcomer-Auszeichnungen: 10.000 Euro für Clubs und 5.000 Euro für KollektiveBewerben können sich alle aktiven Berliner Clubs und Kollektive, die seit mindestens einem Jahr kontinuierlich kulturell tätig sind und ein eigenes öffentlich zugängliches Programm umsetzen, ganz unabhängig von Genre, Größe oder Organisationsform.

    Über die Jury

    Über die Vergabe entscheiden zwei unabhängige Jurys aus Expert*innen der Berliner Clubkultur – eine für Clubs, eine für Kollektive. Beide Gremien vereinen Perspektiven aus Musikjournalismus und Labelarbeit, Soundsystem-Kultur und Ballroom, Community Building und kuratorischer Praxis.

    Der Club Jury gehören an: die Musikjournalistin und Moderatorin Aida Baghernejad, DJ und Musikjournalist Daniel Wang, die Labelbetreiberin und Veranstalterin Darwin sowie die Wiener DJ und Komponistin Susanne Kirchmayr aka Electric Indigo und Ixa Psyborg, Rapperin und Performance Künstlerin.

    Die Kollektiv Jury setzt sich zusammen aus Ayosha Kortlang, Mitgründer THF Radio, der DJ und Musikhistorikerin Immy, der Kuratorin und Community Builderin Melissa Perales, der Künstlerin, Autorin und House Mother Sophie Yukiko sowie der Kulturschaffenden und Kuratorin Zuri Maria Daiß

    Alle Informationen zu den Juror*innen sind www.tagderclubkultur.berlin verfügbar.

    STAY CORE: Festivalwoche vom 3. bis 11. Oktober 2026

    Neben dem Kulturpreis bildet die stadtweite Festivalwoche die zweite Säule des TAG DER CLUBKULTUR. Unter dem diesjährigen Motto STAY CORE sind Clubs, Kollektive und Veranstaltende eingeladen, Formate zu entwickeln, die sich mit den zentralen Fragen der Gegenwart auseinandersetzen:

    Wie bleiben kulturelle Freiräume bestehen? Wie schaffen wir Orte für Vielfalt, Widerspruch und Solidarität? Und wie kann Clubkultur auch unter zunehmendem gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Druck ihre Rolle als Experimentierfeld für andere Zukünfte behaupten?

    Die Teilnahme an der Festivalwoche ist unabhängig von einer Bewerbung für den Kulturpreis möglich und steht allen Aktiven der Berliner Clubszene offen.

    Wichtige Termine

    • 15.06.–12.07. Bewerbungsphase Kulturpreis für Clubs & Kollektive 
    • 13.07.–09.08.. Bewerbungsphase für Veranstaltung für die diesjährige Festivalwoche des TAG DER CLUBKULTUR unter dem Motto „Stay Core”
    • 03.10.2026 Eröffnung TAG DER CLUBKULTUR 2026
    • 03.10.–11.10.2026 Festival TAG DER CLUBKULTUR 2026

    Bewerbung und weitere Informationen

    Bewerbungen sind ausschließlich online möglich.

    Weitere InformationenTeilnahmebedingungen und das Bewerbungsformular finden sich unter: www.tagderclubkultur.berlin

    Instagram:
    @tagderclubkultur

    Copyright © *2026 *CLUBCOMMISSION e.V.*, All rights reserved.

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    FESTIVAL HEROINES OF SOUND 2026: July 9-11, Berlin

    Heroines of Sound 2026 features world premieres by Midori Hirano, Yoko Konishi, Kyoka and Marie Delprat, and a tribute concert to Iris ter Shiphorst.

    Feminist, diverse and cross-genre: since 2014, the Heroines of Sound festival has been creating space for pioneering figures in electronic music—both past and present—who are exploring new musical territory and making significant contributions to contemporary aesthetic discourse.

    Featuring new works by FLINTA* musicians and producers

    The thirteenth edition of the festival focuses on the Asian diaspora, especially the Japanese. It features new works by FLINTA* musicians and producers. Musicians such as Miako Klein, Kyoka, Radio Hito, and Tomoko Sauvage are included. Using her self-built instruments–a combination of water, ceramics, and electronics–Tomoko Sauvage animates inanimate objects. She makes barely perceptible sounds audible. Composer and musician Midori Hirano will premiere her work OTONOMA from the new solo album of the same name for synthesizer and piano.

    To mark her 70th birthday, there will be a tribute to the outstanding composer Iris ter Schiphorst. She has been closely associated with the festival since its inception. Ensemble mosaik will perform a portrait concert. It will be led by renowned conductor Catherine Larsen-Maguire and feature soprano Anna Clementi.

    The festival will kick off with a live electronic set by Japanese sound artist Kyoka, followed by the opening concert of the acclaimed Polish ensemble Spółdzielnia Muzyczna, which will perform new works by female composers Żaneta Rydzewska, Barbara Zach, Eloain Lovis Hübner and Nina Fukuoka.

    The Grand Finale

    A powerful final highlight, the German premiere of Leah Muir’s Em-Body-Ment, unfolds as an immersive interplay of voice, performance, video and live electronics with soprano and podcaster Irene Kurka.

    Complementing the concert programme, Anouk Kellner’s installation Airchoir No. 2: Dirges for (26) Coded Organ Voices invites audiences into a polyphonic, algorithmically generated sound organism, where organ pipes become breathing voices and the architectural space itself turns into a resonant body.

    About Heroines of Sound:

    Diverse and genre-spanning, the Heroines of Sound Festival has strengthened the visibility of FLINTA* artists in music and the arts since its first edition in 2014, while fostering connections across genres and generations. The Berlin scene initiated the Heroines of Sound Festival in 2013 with a feminist agenda. Bettina Wackernagel and a collective of artists led this initiative. The festival highlights pioneers of electronic sound. It also provides an important impetus with current works ranging from contemporary art music to performance, sound art, and avant-garde pop.

    World Premieres: 

    Midori Hirano – OTONOMA (WP 40´) 

    Electronics (Modular & Keyboard Synthesizer), Piano 

    Yoko Konishi – Motus Umbra, Ensemble und Electronics (WP) 

    Kyoka – Motion Scapes (WP 40´) Live Electronics Set, OSC 

    Marie Delprat – What Remains After Desire“ (2026, WP)

    German Premiere / European Premiere: 

    Eloain Lovis Hübner – crunch modes 3.0 (13′) (2025) GP 

    Leah Muir (DE) – Em-Body-Ment (2025), GP 50´ 

    Iris ter Schiphorst: “Transformationen III“ (2022/2026, New Version) 

    loosely based on the poem “Diepe tijd“ (“Tiefenzeit“) by Dominique de Groen 

    Iris ter Schiphorst: “Anna’s Song“ (1993/2026)

    For complete programm please see:  

    https://www.instagram.com/heroines_of_sound/

    https://www.facebook.com/HeroinesOfSound/ 

    radialsystem.de

    Artistic Direction: Bettina Wackernagel 

    Co-Curators: Helen Heß, Midori Hirano, Sabine Sanio 

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    BEGEGNUNG – Kunst als Verbindung, Austausch & Erleben

    „BEGEGNUNG“ von Juan-Carlos Rosa-Casasola erforscht Kunst als Raum für Verbindung, Heilung und Gemeinschaft. 15.08.–20.09.2026 in Berlin.

    Mit „BEGEGNUNG“ präsentiert der Berliner Künstler Juan-Carlos Rosa-Casasola eine Ausstellung, die Zeichnung und Malerei als Werkzeuge für Achtsamkeit, emotionale Verarbeitung und zwischenmenschliche Verbundenheit erforscht.

    Vom 15. August bis 20. September 2026 zeigt die Ausstellung im Eszenzia in Berlin-Charlottenburg Arbeiten aus der Serie „we heal together“ sowie Werke von Teilnehmenden seiner kreativen Workshops. Im Zentrum stehen Fragen nach Gemeinschaft, Verletzlichkeit und der heilenden Kraft menschlicher Nähe.

    Wiederkehrende Motive kollektiver Umarmungen werden zu Bildern für Unterstützung, Verständnis und Zusammenhalt. Ergänzt durch Texte aus Strasssteinen und Antidepressiva-Tabletten entstehen vielschichtige Reflexionen über Unsicherheit, Selbstfürsorge und die Bedeutung von Verbindung in einer zunehmend fragmentierten Welt.

    Die Ausstellung lädt dazu ein, Kunst nicht nur als ästhetische Erfahrung, sondern auch als Raum für Begegnung, Lernen und gemeinsames Wachstum zu verstehen.

    BEGEGNUNG by Juan-Carlos Rosa-Casasola

    15. August – 20. September 2026
    Eröffnung: Samstag, 15. August, 10–12 Uhr

    Eszenzia
    Danckelmannstraße 20
    14059 Berlin

    Über den Künstler:

    Juan-Carlos Rosa-Casasola ist ein Künstler, der in Berlin lebt. Seine Arbeit beschäftigt sich mit den Schnittstellen zwischen Malerei, Zeichnung, Wohlbefinden und zwischenmenschlichen Beziehungen. Mit einem multidisziplinären Ansatz untersucht er, wie kreative Prozesse emotionale Reflexion, Selbstfürsorge und kollektive Heilung fördern können.

    Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen häufig Themen wie Verletzlichkeit, Gemeinschaft und Zugehörigkeit, wobei er wiederkehrende visuelle Motive und unkonventionelle Materialien einsetzt, um persönliche und soziale Erfahrungen zu thematisieren. Neben seiner künstlerischen Praxis leitet Rosa-Casasola kreative Workshops. Diese ermutigen die Teilnehmenden, Kunst als Mittel des Ausdrucks zu nutzen. Sie verwenden Kunst auch zum Lernen und zur Verbindung.

    Indem er individuelle Erzählungen und gemeinsame Erfahrungen zusammenführt, schafft seine Arbeit Räume für Dialog und Reflexion und lädt das Publikum dazu ein, über das transformative Potenzial von Kreativität im Alltag nachzudenken.

    Zur Website

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  • All Out with Jon Dean: Redefined Conversations for Gay Men

    Award-winning host Jon Dean explores mental health, relationships, sexuality and identity through honest conversations in the All Out podcast.

    In a crowded podcast landscape, All Out with Jon Dean has established itself as one of the most distinctive voices addressing the experiences, challenges, and interests of gay men. Combining documentary storytelling, long-form interviews, and expert-led discussions, the podcast explores topics often overlooked or treated superficially in mainstream media. Since its launch, the show has grown into an award-winning platform that attracts both high-profile guests and dedicated listeners seeking honest, thoughtful conversations.

    About the Podcast

    All Out with Jon Dean is an interview and documentary podcast created by production company gimme and hosted by Jon Dean. The show focuses primarily on issues affecting gay men. These include mental health, relationships, and sexuality. He also covers career development, body image, and addiction. Additionally, friendship and contemporary LGBTQ+ culture are discussed. The podcast has consistently ranked highly in sexuality podcast charts and won a British Podcast Award in 2025.

    Unlike many entertainment-focused LGBTQ+ podcasts, All Out combines personal storytelling with investigative journalism and expert commentary. This approach allows the show to tackle sensitive topics while maintaining accessibility and relevance for a broad audience.

    Who Is Jon Dean?

    Jon Dean is a British video producer and interviewer with more than a decade of experience working with LGBTQ+ brands and media organizations. His background in video production is evident throughout the podcast, which often extends beyond audio into documentary-style video content and YouTube features.

    Dean’s interviewing style has been widely praised by listeners for its balance of curiosity, empathy, and professionalism. Rather than dominating conversations, he encourages guests to share personal experiences while guiding discussions with thoughtful questions and contextual insights. Listener reviews frequently highlight his ability to make guests feel comfortable and open.

    Core Themes

    Mental Health and Well-Being

    One of the podcast’s most consistent themes is mental health. Episodes explore loneliness, addiction, body image, self-esteem, and emotional resilience. Discussions often feature psychologists, therapists, and medical professionals who provide expert perspectives alongside personal stories.

    Relationships and Dating

    The show regularly examines modern relationships, including monogamy, open relationships, dating culture, attachment styles, and long-term partnerships. Rather than promoting a single viewpoint, the podcast encourages nuanced discussions that reflect the diversity of experiences within the gay community.

    Sexual Health and Education

    Sexual health is another cornerstone of the series. Episodes address topics such as sexual wellness, erectile health, hormone use, psychosexual therapy, and broader questions about intimacy and identity. The podcast often features healthcare professionals to ensure discussions remain informative and evidence-based.

    Culture and Community

    Beyond health and relationships, All Out explores LGBTQ+ culture, nightlife, entertainment, and community-building. Guests include activists, entrepreneurs, performers, festival organizers, and public figures who share insights into contemporary queer life.

    Notable Guests

    The podcast has featured a diverse range of guests, including:

    Luke Evans, discussing relationships and life in the public eye. Keegan Hirst, sharing his experiences as one of Britain’s first openly gay professional rugby players.Medical experts, therapists, and psychologists addressing sexual and mental health topics. Influential figures from LGBTQ+ media, events, and community organizations.

    Why the Podcast Stands Out

    Several factors distinguish All Out with Jon Dean from many other podcasts in the LGBTQ+ space:

    Depth over sensationalism – Episodes focus on meaningful discussion rather than controversy for its own sake. Expert-driven content – Many conversations feature specialists who provide practical, evidence-based insights.

    High production quality – Dean’s background in video production contributes to the show’s polished presentation. Broad representation of gay experiences – Topics range from health and relationships to career development and personal growth.

    Documentary storytelling – The project extends beyond traditional podcast interviews into documentary-style content.

    Audience and Impact

    The podcast has developed a loyal international audience and has achieved strong chart performance within the sexuality category across several countries. It consistently receives positive listener reviews, with audiences praising the authenticity of the conversations and the quality of the guest selection.

    Its success reflects a growing demand for thoughtful LGBTQ+ media that goes beyond entertainment and addresses real-life issues affecting gay men today.

    All Out In a Nutshell

    All Out with Jon Dean has become an important platform for open, intelligent, and often vulnerable conversations about modern gay life. Jon Dean uses expert insight, personal storytelling, and documentary journalism. With these elements, he has created a podcast that informs. It challenges and connects its audience.

    As the show continues to grow, it remains a valuable resource for listeners seeking honest discussions about health, relationships, identity, and community in the contemporary LGBTQ+ experience.

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  • Pride Month ist kein Trend, Pride ist ein Grundrecht

    Pride ist keine Party. Pride ist Widerstand gegen Hass, Ausgrenzung und den Rückbau von Menschenrechten. Deshalb ist Pride heute wichtiger denn je.

    Liebe Leser:innen,

    ich schreibe Ihnen diese flammenden Worte, weil ich wütend und enttäuscht bin, gleichzeitig nicht weiter untätig bleiben möchte. Der Pride Month ist kein Marketing-Monat. Er ist kein Trend, keine saisonale Kampagne und kein Anlass für Regenbogenlogos. Vor gut vier Jahren prangten die Pride Flaggen auf vielen Unternehmen, in 2026 sehen wir immer weniger davon.

    In 2022 waren wir als LGBTQIA+ BiPoC Community noch gut genug, dass Marketing Abteilungen ihre Fahnen auf bunt umstellten, um uns in Sicherheit zu wiegen und das Geld aus der Tasche zu ziehen. In den letzten Jahren stieg die Hasskriminalität gegen Menschen der LGBTQIA+ Community und rassistisch-motivierte Gewalttaten deutlich an.

    Der Pride Month existiert jedoch, weil Menschen jahrzehntelang für etwas kämpfen mussten. Und vielerorts noch immer kämpfen: für Sichtbarkeit, Sicherheit, Gleichberechtigung und das Recht, das eigene Leben frei und ohne Angst zu führen.

    Gerade deshalb ist der Pride Month wichtiger denn je.

    Viele Menschen in Europa und Nordamerika haben den Eindruck, die großen Kämpfe seien gewonnen. Die Ehe für alle existiert in zahlreichen Ländern, queere Menschen sind in Medien, Politik und Kultur sichtbarer als früher. Auch die gesellschaftliche Akzeptanz scheint vielerorts selbstverständlich geworden zu sein. Doch ein genauer Blick zeigt ein anderes, weniger optimistisches Bild.

    Die Angst zum Opfer eines Anschlags auf unsere demokratischen Grundrechte zu werden, gewinnt wieder an Bedeutung. Gleichzeitig wird sie für den politischen Wahlkampf instrumentalisiert und ins Lächerliche gezogen. Die wenigen Unternehmen, die noch unsere Farben bekennen, stehen deutlich kritischer unter Beschuss, als die stillschweigenden Kollaborateure des neuen Rechtsrucks.

    Weltweit sind homosexuelle Handlungen noch immer in zahlreichen Staaten strafbar. In einigen Ländern drohen dafür langjährige Haftstrafen, in manchen immer noch die Todesstrafe. Transgeschlechtliche Menschen erleben in vielen Regionen zunehmende politische Angriffe auf ihre Rechte und ihre gesellschaftliche Teilhabe. Das Selbstbestimmungsgesetz wird auch in Deutschland heftig diskutiert.

    Besonders die USA hat in den letzten Jahren einen regelrechten Kampf, gegen die Diversität gestartet. Selbst in demokratischen Gesellschaften nehmen Debatten über Identität, Vielfalt und Gleichberechtigung oft einen schärferen Ton an. Was gestern als Fortschritt galt, wird heute vielerorts wieder infrage gestellt.

    Wie normal die Gewalt neuerdings geworden ist…

    Auch in Deutschland ist Gleichberechtigung keine Selbstverständlichkeit mehr. Queere Menschen und Menschen mit einer Behinderung berichten weiterhin von Diskriminierung im Alltag, am Arbeitsplatz, in Schulen oder im Gesundheitswesen. Laut aktuellen Erhebungen werden queerfeindliche Straftaten seit Jahren auf einem hohen Niveau registriert, wobei Expert:innen davon ausgehen, dass die Dunkelziffer deutlich höher liegt. Viele Betroffene verzichten aus Angst oder Resignation auf eine Anzeige.

    Auch hart erkämpfte Frauenrechte werden durch die konservativen Regierungen, wieder aus der Mitte der Gesellschaft an den Herd zurück verdrängt. Nicht ohne Gegenwind und damit auch harsche Kritik und zahlreiche Petitionen zu provozieren. Besonders die Frauen, zählen zu den wichtigsten Allies, die wir als diverse Community brauchen.

    Image by Jon Tyson

    Aber auch sie, haben aktuell nur wenig Kapazitäten und fühlen sich oft hilflos, gegen die alten weißen, cis-hetero Männer, welche gerne die 1950er zurück inszenieren würden. Es kriselt an allen Ecken und Enden. Vor den Toren Europas fallen die Bomben, der Iran sperrt seine Frauen weg und die Männer an der Spitze werden immer wirrer, faschistischer und grausamer.

    Der Pride Month erinnert uns daran, dass gesellschaftlicher Fortschritt niemals garantiert ist. Rechte, die einmal erkämpft wurden, bleiben nur bestehen, wenn sie mehrheitlich verteidigt werden. Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte sind und waren nie abgeschlossene Projekte. Sie müssen täglich wieder neu mit Leben gefüllt werden.

    Warum wir den Schutz für Minderheiten nicht einfach aufgeben dürfen

    Dabei geht es nicht nur um die LGBTQIA+-Community. Die Geschichte der Pride-Bewegung ist auch eine Geschichte über Solidarität. Sie erzählt davon, wie Minderheiten für Anerkennung kämpfen und wie Gesellschaften stärker werden, wenn sie Menschen nicht trotz ihrer Unterschiede akzeptieren, sondern gerade wegen ihrer Vielfalt wachsen.

    Wer sich für die Rechte queerer Menschen einsetzt, setzt sich letztlich für eine offene Gesellschaft ein, in der niemand aufgrund seiner Identität ausgegrenzt wird.

    Der Pride Month ist deshalb mehr als eine große Feier. Er ist eine Demonstration, Erinnerung und Mahnung zugleich. Erinnerung an diejenigen, die unter großem persönlichem Risiko den Weg für spätere Generationen geebnet haben. Und Mahnung, dass Freiheit niemals selbstverständlich ist. Allem voran ist er eine Demonstration der Liebe und des Respekts für die Menschheit, der Diversität und der Gleichberechtigung.

    Wir kämpfen für die Demokratie, nicht um eine Party

    Vielleicht liegt gerade darin seine größte Bedeutung: Pride macht sichtbar, was oft unsichtbar bleibt. Er gibt Menschen eine Stimme, die noch immer um Anerkennung kämpfen. Er schafft Begegnungen, wo sonst Vorurteile bestehen. Und er erinnert uns daran, dass Respekt, Würde und Gleichberechtigung keine Privilegien sind, sondern grundlegende, demokratische Menschenrechte.

    In einer Zeit, in der gesellschaftliche Gräben tiefer zu werden scheinen und Vielfalt zunehmend politisiert wird, ist der Pride Month nicht weniger relevant geworden. Im Gegenteil, er ist wichtiger denn je.

    In diesem Sinne: Happy Pride Month!

    Herzlichst Ihr,
    Alexander Renaldy

    Images via unsplash.com

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