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    Die Neuköllner Oper im April: NO NOISE NO SILENCE

    Krisen überall – wie fühlen, ohne abzustumpfen? NOISE singt gegen den Untergang, LAST EXIT EUROPA fragt: Wohin treibt ein erschöpfter Kontinent?

    Liebes Publikum, 

    Klimakatastrophe, Kriege, Faschismus: ein Blick aufs Handy oder in die Nachrichten, kann schon den Blutdruck erhöhen. Wie mit diesem Stress umgehen, ohne abzustumpfen? Das Kollektiv Club Gewalt nimmt sich in der Performance-Oper NOISE dieser Frage an.

    Virtuos, humorvoll, unbequem und verspielt singen sie aus voller Lunge gegen die Weltuntergangsprognosen an. Krisengebeutelt ist auch Europa: Einst geraubte Königstocher, dreht sie sich – verkörpert durch Cora Peter Frost – in Laura Laabs Aktualisierung des Mythos mit LAST EXIT EUROPA zur Musik von Leo Solter an der Pole-Dance-Stange. Wie geht es ihr eigentlich? Und wo will sie hin?

    Unterhaltsame und inspirierende Musiktheaterereignisse wünscht
    Ihre Neuköllner Oper

    NOISE Eine Kollapsfantasie von Club Gewalt 

    Premiere am 16. April 2026

    Wir leben in Zeiten der Polykrise. Die Nachrichtenlage lässt sich kaum noch verarbeiten und versetzt in permanenten Stress. Wie können unsere Sinne lernen, mit dieser Überforderung umzugehen, ohne abzustumpfen? In der intensiv-immersiven Performance-Oper NOISE taucht Club Gewalt, inspiriert von Noise-Music, Musical und der Vokalkunst Meredith Monks, mit dem Publikum ein in das Rauschen der Weltuntergangsprognosen – und singt aus voller Lunge dagegen an. Das Ziel: Wieder lieben zu lernen, ein Mensch zu sein.

    NO NOISE NO SILENCE

    Club Gewalt ist ein musikbasiertes Performance-Kollektiv aus Rotterdam. Aus dem Widerstand gegen Ungerechtigkeit und der Liebe für das Zusammensein heraus machen, komponieren, produzieren und performen sie ihre eigenen Werke: von feministischen Punk-Weihnachtsmusicals und trübsinnigen Opern zum Thema institutioneller Rassismus bis hin zu Clubabenden in Museen und politischen Slutpop-Konzerten. Immer musikalisch virtuos, mit Witz und irgendwie unbequem. MEHR

    LAST EXIT EUROPA

    Premiere am 30. April 2026

    Von Laura Laabs (Text) und Leo Solter (Musik) 

    Europa: ein Kontinent, eine Idee, ein Machtzentrum. Von Festung über Freihandelszone zu Freudenfunken – und zurück. Ist das Utopie oder kann das weg? Aber auch: eine geraubte Königstochter und eine Tänzerin an der Stange, die schon alles gesehen hat. Was ist aus ihr geworden, nach über zweitausend Jahren in Geiselhaft verschiedener Ideologien, Diktatoren und Hoffnungsträger? Wie geht es ihr? Und wo steckt sie überhaupt? 

    NO MYTH NO CASH

    Hallo, Europa, hörst du die Signale? Dort, in einem entlegenen Truckstopp, irgendwo am Rande der Freiheitsautobahn, gleich beim geschlossenen Schlagbaum, blinkt noch matt der Spieleautomat, leiert die letzte Jukebox des alten Kontinents, fällt Brechts Groschen vergeblich in den Plüschtiergreifer.

    Hier, an der Gogo-Stange, dreht sich Nacht für Nacht eine müde Tänzerin, der Lack ist nicht nur an den Nägeln ab. Doch das Herz trägt sie auf der Zunge und sie singt den Schlaflosen, den Versprengten, den Resten des Abendlandes ihre Lieder – von Unterwerfung und Ermächtigung. MEHR

    I KNOW WHAT YOU DID LAST SOMMERNACHTSTRAUM

    Vom 15. bis 18. Mai 2026

    Musiktheater von NO Jung, Bjørn de Wildt, Yuval Halpern und Bahar Meriç

    Sie kommen wieder zusammen. Wie jedes Jahr. Für eine Probe. Für Ein Sommernachtstraum. Man kennt die Rollen. Man kennt die Rituale. Und doch liegt etwas in der Luft, das nicht zum Stück gehört. Denn es gab einen letzten Sommer. Und niemand spricht gern darüber. Was als Probe beginnt, kippt in eine Nacht, die niemand geplant hat. Ein Flackern im Licht. Stimmen im Dunkeln. Ein Esel. Oder das, was er auslöst.

    NO DREAM NO PLAY

    I KNOW WHAT YOU DID LAST SOMMERNACHTSTRAUM verbindet Shakespeare mit Slasher-Vibes. Tanz wird zur Jagd. Chorgesang zum Gerücht. Musik wird zum erhöhten Puls. Irgendwann stellt sich nicht mehr nur die Frage, wie man Shakespeare heute spielt, sondern: Was passiert, wenn eine Gruppe sich selbst nicht mehr ausweichen kann. Wenn Liebe, Eifersucht, Scham und Schuld plötzlich einen Körper bekommen.

    Ein Musiktheaterabend zwischen Tanz, Szene, Song und Collage. Komisch, präzise, unheimlich. Und vielleicht zu nah dran. MEHR

    Studi & Azubi Ticketmarkt

    Wir sind dabei! Ihr liebt Theater und seid an einer Universität oder (Fach-)Hochschule immatrikuliert oder in der Ausbildung? Auf dem Studi & Azubi Ticketmarkt gibt es ermäßigte Tickets für Vorstellungen der Berliner Theater, Opern und Konzerthäuser zu kaufen. Einfach am 23. April nachmittags ins Foyer des Podewil kommen, von Stand zu Stand der Bühnen schlendern und dabei die Programme der neuen Spielzeit mit tollen Theater-, Tanz-, Musik- und Show-Erlebnissen entdecken. Wir sind dabei und freuen uns auf euch! MEHR

    Neuköllner Oper e.V.
    Karl-Marx-Str. 131-133
    Berlin 12043, Germany

    Copyright © 2024 Neuköllner Oper e.V.

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  • 17. ALFILM – Arabisches Filmfestival Berlin

    ALFILM 2026 bringt vom 22.–28. April aktuelles arabisches Kino nach Berlin – mit Premieren, Diskussionen und starken Geschichten aus der Region und Diaspora.

    Liebe Freundinnen und Freunde von ALFILM, wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass die 17. Ausgabe des ALFILM – Arabisches Filmfestival Berlin vom 22. bis 28. April 2026 stattfinden und eine breite Auswahl an Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen präsentieren wird. Eröffnet wird das diesjährige Festival mit Annemarie Jacirs Palestine 36. Das epische historische Drama feiert bei ALFILM seine Deutschlandpremiere, bevor es in den bundesweiten Kinoverleih geht.

    Angesiedelt im Jahr 1936, am Vorabend des Großen Palästinensischen Aufstands, zeichnet Palestine 36 den wachsenden Widerstand gegen die britische Kolonialherrschaft und die Zwangsenteignung der indigenen palästinensischen Bevölkerung nach. Jacir zeigt die Geschichte von Protagonist:innen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft. Diese Protagonist:innen sind mit politischem Verrat, gesellschaftlichen Brüchen und einer drohenden Katastrophe konfrontiert. So entwirft Jacir das eindringliche Porträt einer Gesellschaft am Abgrund.

    Mit einem internationalen Cast, darunter Hiam Abbas, Liam Cunningham und Dhafer L’Abidine, untersucht der Film die kolonialen Wurzeln des Konflikts und den anhaltenden Kampf um Würde, Freiheit und Selbstbestimmung. Palestine 36 war 2026 Palästinas offizielle Einreichung für den Oscar in der Kategorie Bester Internationaler Film.

    Die ALFILM Selection 

    Wie in den Vorjahren präsentiert ALFILM in seinen zwei Programmsektionen eine sorgfältig kuratierte Auswahl, die die Vielfalt künstlerischer Ansätze und politischer Perspektiven des aktuellen arabischen Kinos widerspiegelt. Die ALFILM Selection zeigt aktuelle Produktionen aus der arabischen Welt sowie der Diaspora und bietet Einblicke in moderne Filmstile und thematische Diskurse.

    ALFILM Spotlight 

    Das diesjährige ALFILM Spotlight mit dem Titel Sudan: New Projections – Retrospectives, Revolutions, and Restorations wurde erstmals in der Festivalgeschichte von einem Gastkurator konzipiert: Talal Afifi, Produzent und Leiter der Sudan Film Factory.

    Das Programm widmet sich dem sudanesischen Kino und stellt zeitgenössische Werke neben neu restaurierte Archivfilme und künstlerische Interventionen. Dabei werden Kontinuitäten und Brüche eines Kinos sichtbar, das von Revolution, Erinnerung, Exil und Resilienz geprägt ist. Das Programm unterstreicht die kreative Kraft sudanesischer Filmschaffender trotz der Zerstörungen durch Krieg und den Zusammenbruch kultureller Infrastrukturen.

    Masterclasses, Panel-Diskussionen, Filmgespräche, Sondervorführungen, die Kunstausstellung Sudan Retold sowie eine Party am 24. April im Festsaal Kreuzberg ergänzen das Filmprogramm und laden das Publikum zum direkten Austausch mit Filmschaffenden, Künstler:innen und Expert:innen ein.

    Save The Date: 17. ALFILM – Arabisches Filmfestival Berlin

    HAU Hebbel am Ufer, City Kino Wedding, Kino in der KulturBrauerei, Sinema Transtopia, Wolf Kino, silent green, Sputnik, Spore, Flutgraben and Festsaal Kreuzberg. 

    22nd – 28th April 2026

    Programmvorschau 

    Palestine 36

    (Eröffnungsfilm) Spielfilm, Regie: Annemarie Jacir, Palästina/Großbritannien/USA/Katar/Frankreich, 2025, 115 min, AR/HE/EN, mit EN UT 

    Vorführungen: HAU1, 22.04., 19:00 Uhr & Kulturbrauerei 3, 23.04., 20:00 Uhr

    1936: Palästina steht kurz vor einer Revolution. Wütend über die gewaltsame Unterdrückung durch die britische Kolonialherrschaft und den Zustrom zionistischer Siedler:innen, die unter britischer Schirmherrschaft Land in ihren Besitz bringen und die Kontrolle über den Arbeitsmarkt übernehmen, fühlen sich große Teile der einheimischen Bevölkerung, in der Hoffnung auf Befreiung, zum Widerstand gezwungen.

    In Städten und Dörfern brechen Arbeiterstreiks aus. Männer und Frauen greifen zu den Waffen. In Jerusalem setzt sich Yusuf (Karim Daoud Anaya) für sein Dorf ein, in dem das Leben unter den britischen Umstrukturierungsmaßnahmen unerträglich geworden ist. 

    Yusuf und seine Familie stehen der Gleichgültigkeit von Teilen der arabischen urbanen Elite gegenüber. Diese stellt sich weder auf die Seite der Revolution noch unterstützt sie sie. Dadurch sind sie gezwungen, sich dem Schicksal zu stellen, das sie mit der gesamten Nation teilen. Dieses Schicksal ist von Zerstörung und Vertreibung geprägt. Es wird aber auch von der unerschütterlichen Entschlossenheit getragen, in Freiheit und Würde zu leben.

    Jacirs Film ist ein episches Historien-Drama, das die Ursprünge der Nakba und die kolonialen Wurzeln des heutigen Palästinas nachzeichnet.

    Anschließend findet ein Filmgespräch mit der Regisseurin Annemarie Jacir statt.

    Cotton Queen 

    (Spotlight-Eröffnungsfilm) Spielfilm, Regie: Suzannah Mirghani, Sudan/Saudi-Arabien/Katar/Deutschland, 2025, 94 min, AR. mit EN UT

    Vorführungen: HAU1, 23.04., 19:00 Uhr & City Kino Wedding, 24.04., 19:00 Uhr

    Nafisas Dorf in der Nähe des Nils lebt vom Baumwollanbau. Die Teenagerin steht unter der strengen Aufsicht ihrer Großmutter Al-Sit, einer Matriarchin, deren antikoloniale Vergangenheit sich zu sozialer Macht verfestigt hat. Als ein Geschäftsmann mit gentechnisch verändertem Saatgut auftaucht und Nafisa einen Heiratsantrag macht, verschmelzen die wirtschaftlichen Interessen des Dorfes und ihr persönliches Schicksal miteinander.

    Mirghani rahmt diesen Konflikt mit einem feinen Gespür für Land, harte körperliche Arbeit und Bräuche und zeigt, wie Baumwolle sowohl Lebensgrundlage als auch historisches Vermächtnis ist. Nafisa ist zwischen Sehnsucht, Pflicht und dem Druck der Gemeinschaft hin- und hergerissen. Der Film entfaltet sich als eine Coming-of-Age-Geschichte mit politischer Brisanz. Wer definiert Fortschritt? Wer zahlt seinen Preis? Und wer darf sich eine Zukunft erträumen? 

    Cotton Queen ist zugleich zart und schonungslos in seiner Darstellung von Frauen, die sich mit bestehenden Hierarchien konfrontiert sehen und gleichzeitig ihre eigene Selbstbestimmung einfordern.


    Anschließend findet ein Filmgespräch mit der Regisseurin Suzannah Mirghani statt.

    Home Movie on Location

    Dokumentarfilm, Regie: Viola Shafik, Ägypten/Deutschland, 2025, 100 min, AR/DE, mit EN UT

    Vorführungen: HAU1, 24.04., 19:00 Uhr & Sinema Transtopia, 26.04., 19:00 Uhr

    In dieser autobiografischen Dokumentation über Familie, der Liebe zum Kino und dem immerwährenden Schwanken zwischen Heimaten, Sprachen und Orten untersucht Viola Shafik ihre Beziehung zu ihrem Sohn und dessen Vater, dem renommierten Artdirector und Produktionsdesigner Onsi Abou Seif. Ihre Verbundenheit mit dem ägyptischen Kino der Vergangenheit und Gegenwart steht im Mittelpunkt. Ihre wissenschaftliche Arbeit war wegweisend. Abou Seif beeindruckte durch seine Bühnenbilder. Er entwickelte die visuellen Welten zahlreicher Meisterwerke des arabischen Kinos von den späten 60er Jahren bis heute. Der Film endet in tieferen Reflexionen über Migration, politische Unterdrückung und die Auslöschung von Orten und Identitäten. ALFILM präsentiert Home Movie On Location in seiner deutschen Premiere.

    Anschließend findet ein Filmgespräch mit der Regisseurin Viola Shafik und künstlerische Leiter Onsi Abou Seif statt.

    Über das Festival

    Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit freundlicher Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Friedrich-Ebert-Stiftung, des Rates der arabischen Botschafter sowie des Leibniz-Zentrums Moderner Orient (ZMO).

    Das vollständige Festivalprogramm mit detaillierten Informationen ist bald unter www.alfilm.berlin verfügbar.

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    Maxim Gorki Theater im April: Die Programm Highlight

    April im Gorki: Letzte Premiere der Intendanz, Gedenken an die Aghet, Konzerte, Lesungen und sieben Dernieren – ein intensiver Theatermonat.

    Am 18/April zeigt das Maxim Gorki Theater ein brandneues Bühnenstück: KASSANDRA OR SONGS OF THE CANARIES von Marta Górnicka. Es wird die letzte Premiere der Intendanz von Shermin Langhoff am GOЯKI sein. Ein Abgesang also. Früher nahmen Bergleute Kanarienvögel mit in den Berg. Sobald diese aufhörten zu singen, wussten die Arbeiter unter Tage, dass die Atemluft knapp wurde.

    KASSANDRA OR SONGS OF THE CANARIES

    Die polnische Autorin und Regisseurin Marta Górnicka beeindruckt ihr Publikum immer wieder mit Sprechchören, die sie von den letzten Reihen des Parketts aus dirigiert. Dieses Mal bringt sie eine Gruppe von 24 Menschen zusammen, die verschiedene Generationen, Sprachen, Fähigkeiten und Lebenserfahrungen umfasst – darunter die jüngsten und ältesten Rapperinnen Berlins, Kinder, Jugendliche und viele mehr.

    Als Kassandra-Chor schreiben diese 24 zeitgenössischen Stimmen eine neu interpretierte, vielstimmige Geschichte von Kassandra. Kassandra sagte den Untergang Trojas voraus. Niemand glaubte ihr. Heute gibt es etliche Kassandren: Klimakrise, Ölpreis, Zusammenbruch Europas, die weltweite Welle der alten machtgierigen Männer usw. … Ausgelöschte Städte, Kriegstrümmer, überflutete und verdorrte Landschaften sind zur Kulisse unseres Denkens geworden.

    Die Vorhersagen und Warnungen, die wir ignorierten, hallen darin wider. Die Kanarienvögel werden dringend gebraucht. Sie sagen uns, wie viel Zeit wir noch haben und helfen uns nicht aufzuhören, zu singen, zu sprechen, uns zu Wort zu melden. Und etwas zu tun.

    Festival: 100 + 10 – Armenian Allegories

    Im letzten Jahr eröffneten wir am 24/April unser Festival 100 + 10 – Armenian Allegories, das dem Gedenken an die Aghet – »die Katastrophe«, wie die Armenier*innen den an ihnen begangenen Völkermord nennen – gewidmet war. In diesem Jahr wollen wir mit drei Veranstaltungen zwischen dem 19/ und 24/April an den Genozid erinnern.

    Am 19/April wird es auf der großen Bühne ein Konzert der Urban-Diaspora-Band COLLECTIF MEDZ BAZARgeben, die sich aus Musiker*innen armenischer und türkischer Herkunft zusammensetzt. Ausgehend von ihren jeweiligen Kulturen und Traditionen schaffen die Mitglieder des Kollektivs außergewöhnliche Arrangements traditioneller und zeitgenössischer Musik sowie eigene Kompositionen.

    DONATION

    Am 24/April zeigen wir im großen Haus erneut und zum vorletzten Mal DONATION von Arsinée Khanjian und Atom Egoyan. Die berühmte armenisch-kanadische Schauspielerin Arsinée Khanjian möchte darin die Kostüme, die ihr Ehemann Atom Egoyan für seinen Film Ararat über den Völkermord von 1915 an den Armenier*innen herstellen ließ, spenden.

    Sie sollen die Erinnerung an das, was damals geschah, bewahren. Inzwischen hat es wieder Versuche gegeben, das armenische Volk zu vernichten. Zudem ist Khanjian persönlich schwer erkrankt. Emotionale Intimität und mörderische Politik verbinden sich in einer ergreifenden Komposition. Genau dafür gibt es Theater. 

    Rausch

    Am selben Abend, dem des 24/April, stellt Nuran David Calis im Studio Я um 21:00 seinen zweiten Roman RAUSCH vor. Darin schildert der bekannte Theater- und Film-Autor und -Regisseur, wie sein armenischer Vater, als Gießereiarbeiter, und seine jüdische Mutter, als Reinigungskraft, aus der Türkei nach Deutschland flohen und dafür kämpften, hier leben zu dürfen.

    Mit Rausch setzt Nuran David Calis seine Auseinandersetzung mit Herkunft, Zugehörigkeit und gesellschaftlicher Spannung konsequent fort und bündelt dies in der atemlosen Suche seiner Protagonist*innen nach Identität – einer doppelbödigen und eindringlichen Geschichte aus der Herzkammer unserer Landes. 

    MELY KIYAK HAT KUNST 

    In der Reihe MELY KIYAK HAT KUNST ist dieses Mal Navid Kermani zu Gast bei unserer langjährigen Theaterkolumnistin. Navid Kermani wurde 1967 als Kind iranischer Einwanderer in Siegen geboren; es wurde einer der bekanntesten deutschen Intellektuellen aus ihm. 2015 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

    In seinem 2018 erschienenen gleichnamigen Buch ist Navid Kermani Entlang den Gräben gereist, die sich gegenwärtig in Europa neu auftun: von seiner Heimatstadt Köln gen Osten bis nach Isfahan, die Heimat seiner Eltern. Kermani analysiert die Welt, er erzählt von ihr. Er sieht sie sich an. Und wird uns u.a. davon am 26/April im Studio Я berichten.

    Natürlich wird an diesem Abend auch wieder musiziert. Mely Kiyak konnte für ihren Salon keinen Geringeren als Tristan Brusch gewinnen, der mit seinem aktuellen Album Am Anfang gerade durch die Decke Deutschlands in die Herzen seines Publikum schießt.

    Buch: Zekamerone

    Maxim Znak kommt am 25/April ins GOЯKI. Das GOЯKI stellte im Februar 2023 gemeinsam mit Herta Müller Zekamerone, das erste Buch des belarussischen Autors vor, der zugleich Anwalt von Bürgerrechtlerin Maria Kalesnikava ist. Eine der letzten Nachrichten, die Znak im Gefängnis erreichten, bevor er vollkommen isoliert wurde.

    Seit Dezember sind Maxim Znak und Maria Kalesnikava in Freiheit und werden nun persönlich mit Herta Müller, moderiert von Alice Bota, über die Situation in Belarus, die Literatur, das Schreiben und Lesen sprechen und aus ZEKAMERONE und ganz neuen Texten von Znak vortragen.

    Re: ANDROGYNOUS. PORTRAIT OF A NAKED DANCER

    Ein besonderes Stück kommt zurück auf die Bühne, allerdings nicht in Berlin: ANDROGYNOUS. PORTRAIT OF A NAKED DANCER. Das Gorki zeigt im April im toskanischen Prato, UNSER DEUTSCHLANDMÄRCHEN in einer der größten Stadt der Welt, in Shanghai. Die Ausstellung STRESEMANNSTRASSE 30 – EINE INVENTUR wird Ende April in Singapur zu sehen sein. 

    Zum letzten Mal im April

    Leider wird es auch im April wieder mehrere Dernieren geben. Wir verabschieden uns von sieben Stücken. Im Studio Я von DIE LEGENDE VON PAUL UND PAULATO BE IN A TIME OF WARBLUES IN SCHWARZ WEISSBACKYARD (A FIELD TO SEARCH) und auf der Bühne von DER UNTERTANPOP, PEIN, PARAGRAPHEN sowie – und das birgt eine gewisse Ironie in sich – UND SICHER IST MIT MIR DIE WELT VERSCHWUNDEN. Für das GOЯKI wird das hoffentlich nicht gelten.

    Das gesamte April-Programm finden Sie unter www.gorki.de

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    l’Opificio at Salone del Mobile 2026 Milan

    l’Opificio unveils three refined collections by Chiara Andreatti at Milan Design Week 2026, blending poetic textures, graphic signs and timeless elegance.

    For the Milan Design Week 2026, l’Opificio – a company specializing in the creation and production of fabrics for interiors and textile accessories – presents at Salone del Mobile.Milano. This event is located at Pavilion 13, Stand D51, Fiera Milano Rho. They introduce a new collaboration with designer Chiara Andreatti, who is the author of three original collections. These collections are Incisa, Signum and Fiora. They interpret the company’s textile identity through a refined, essential and distinctly contemporary perspective.

    three new textile collections designed by Chiara Andreatti

    Incisa originates from a rarefied natural inspiration. It is suspended between a marbled effect and the surface of bark. Irregular and slightly inclined marks alternate in an organic balance. This generates depth and a continuous visual movement. Signum translates a more graphic and archetypal imagery, evoking a primordial script made of doubled and slightly misaligned forms capable of producing chromatic vibration and dynamic tension across the surface.

    Fiora introduces a more poetic dimension. It comes with a floral pattern featuring a soft, textured, and nuanced stroke. This is born from a grease-chalk gesture that preserves spontaneity and delicacy. Brushstrokes blend into adjacent shades, creating a diffused luminosity. This luminosity is never merely decorative but strongly atmospheric.

    Alongside these new proposals, l’Opificio renews its Velvet Icons with the restyling of the iconic Silk Velvet and Cotton Velvet collections, a foundational part of the company’s identity. The updated colour palette enhances their natural brilliance and material richness, offering new chromatic combinations for architects and interior designers.

    STUDIOTAMAT

    The design of the l’Opificio stand at the Salone is entrusted to STUDIOTAMAT. They transform the exhibition space into a contemporary textile workshop. The creative process becomes an integral part of the narrative.

    During Fuorisalone, l’Opificio products will also be featured within Artemest’s “L’Appartamento” at Palazzo Donizetti (Via Gaetano Donizetti 48, Porta Venezia Design District), as well as at the Galimberti Nino showroom (Via Cino del Duca 2, Durini Design District).

    In parallel, from April 4 to 30, at l’Opificio’s showroom in Turin (Via Martiri della Libertà 42), “Traiettorie Celesti” takes shape. This is within the framework of MiTo Design Connections 2026. It is a project by Pepita Design, developed by Mabo and l’Opificio. The project transforms the space into an immersive landscape inspired by the passage of comets.

    MILAN DESIGN WEEK: 21—26 APRIL 2026

    Project: l’Opificio 
    Collections: “INCISA, SIGNUM and FIORA” by Chiara Andreatti
    “VELVET ICONS” by l’Opificio

    Where: Pavilion 13, Stand D51
    Fiera Milano in Rho

    When: 21—26 April 2026
    Opening hours: April 22—26: 9:30 am – 6:30 pm (public)
    Set-up: STUDIOTAMAT
    Links: www.lopificio.it/it 
    Photography: © Francesca Ferrari

    MINTLIST.INFO — IG — FB

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    Neues Konzept: „Intermezzo. Revisiting Helmut Newton“

    Die Helmut Newton Foundation präsentiert mit „Intermezzo“ eine filmische Neuinszenierung der Dauerausstellung und eröffnet neue Perspektiven auf Werk und Leben.

    Neukonzeption der Dauerausstellung

    Nach über 20 Jahren wird die Dauerausstellung im Erdgeschoss der Helmut Newton Foundation grundlegend transformiert. Die ursprüngliche Idee – Einblicke in das Leben von Helmut und June Newton zu geben – bleibt erhalten, wird jedoch inhaltlich und visuell neu gedacht.

    Die Wechselausstellungen im ersten Obergeschoss setzen weiterhin zweimal jährlich neue Kontexte für die Werke von Helmut Newton und Alice Springs.

    Das filmische „Intermezzo“

    Im Zentrum steht ein immersiver Filmraum: Acht Projektoren zeigen einen Film auf vier Leinwänden in einem Endlos-Loop. Die Produktion basiert teilweise auf einem Filmporträt für eine Ausstellung in A Coruña und wurde durch bislang unveröffentlichtes Material ergänzt. Dazu zählen unter anderem neu erschlossene Archivaufnahmen von June Newton.

    Alice Springs, Helmut in pumps, Monte Carlo 1987 © Helmut Newton Foundation

    Erstmals sind Interviews mit zahlreichen Zeitzeugen in Berlin zu sehen, darunter Philippe Garner, Carla Sozzani, Jenny Capitain, Violetta Sanchez und Matthias Harder.

    Neue Präsentation der Magazine und Plakate

    Im hinteren Ausstellungsbereich bleiben rund 100 Ausstellungsplakate Newtons erhalten, jedoch in neuer Anordnung und ergänzt durch Arbeiten von Alice Springs.

    Die 16 Meter lange Vitrine zeigt nun eine neue Auswahl an Mode- und Lifestylemagazinen mit Editorials von Helmut Newton und Alice Springs, darunter: Jardin des Modes, Elle, Vogue, Vanity Fair, Egoïste, Stern, The New Yorker, Photo, Paris Match.

    Diese Präsentation verdeutlicht die Entwicklung der Modefotografie sowie den Wandel des Frauenbildes von den 1950er-Jahren bis ins frühe 21. Jahrhundert.

    Biografien und kuratorische Erweiterungen

    Ergänzend werden großformatige Texttafeln mit illustrierten Biografien von Helmut und June Newton sowie Porträtfotografien der Stiftungsgründer gezeigt.

    „Spotlight: Behind the Frame“

    Alice Springs, Advertisement for Gitanes, Paris 1970 © Helmut Newton Foundation

    Ein neues kuratorisches Format rückt ikonische Fotografien in den Fokus, indem deren Entstehung und Verbreitung nachvollziehbar gemacht werden.

    Den Auftakt bilden: „Rue Aubriot“ (1975) für die französische Vogue, sowie Alice Springs’ erste Fotografie: ein Werbebild für Gitanes-Zigaretten (1970). Zukünftig soll dieses Format auch von Gastkurator:innen weitergeführt werden und neue Perspektiven auf das Werk eröffnen. Zur Ausstellung

    Intermezzo: Revisiting Helmut Newton

    The Helmut Newton Foundation reimagines its permanent exhibition with “Intermezzo,” offering a cinematic and immersive perspective on Newton’s legacy.

    After more than 20 years, the ground floor of the Helmut Newton Foundation permanent exhibition is undergoing a major transformation. While the core idea—presenting the lives of Helmut and June Newton—remains, the display is being fundamentally reimagined. Temporary exhibitions on the first floor will continue to contextualize works by Helmut Newton and Alice Springs twice a year.

    The Cinematic “Intermezzo”

    At the heart of the new concept is an immersive film installation: Eight projectors screen a film across four large surfaces in a continuous loop. The film is partly based on a previous production for an exhibition in A Coruña and expanded with previously unseen material, including newly digitized archives from June Newton.

    For the first time in Berlin, visitors can experience interviews with key contemporaries such as Philippe Garner, Carla Sozzani, Jenny Capitain, Violetta Sanchez, and Matthias Harder.

    New Display of Magazines and Posters

    Around 100 exhibition posters by Newton remain on view in a redesigned setting, now complemented by posters from Alice Springs’ solo exhibitions. A 16-meter display case features a refreshed selection of fashion and lifestyle magazines, including: Jardin des Modes, Elle, Vogue, Vanity Fair, Egoïste, Stern, The New Yorker, Photo, Paris Match.

    This installation traces the evolution of fashion photography and shifting representations of women from the late 1950s to the early 21st century.

    Biographies and Curatorial Additions

    Large-scale panels present illustrated biographies of Helmut and June Newton, alongside framed portrait photographs of the foundation’s founders.

    “Spotlight: Behind the Frame”

    A new curatorial format highlights iconic photographs by exploring their creation and distribution through contact sheets, publications, notes, and preparatory images.

    The series launches with: “Rue Aubriot” (1975), created for French Vogue and Alice Springs’ first photograph: a Gitanes cigarette advertisement (1970). Future editions will involve guest curators, offering fresh perspectives on the artists’ work.

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  • The Big Business of Charging More for Getting Less

    How Silicon Valley and Madison Avenue perfected the slow extraction — turning beloved products into subscription traps whilst customers quietly paid the price.

    There is a particular genius, if we must call it that, to the game now being played at scale across the technology and consumer goods industries. The rules are simple: raise prices incrementally, reduce features quietly, rebrand the resulting hollowness as a “streamlined experience,” and wait. The customers, burdened by inertia and switching costs, will almost certainly stay. The few who leave will be replaced by new users who have no memory of what the product used to be. Call it the slow extraction. Call it shrinkflation for the digital age. Or simply what it is: a systematic betrayal of the people who made these companies rich.

    The strategy did not emerge from malice alone. It emerged from a specific convergence of market conditions: the maturation of once-hypergrowth platforms, the post-pandemic evaporation of cheap capital, and the relentless demand from investors for profitability over user goodwill. What was once funded by venture euphoria now has to be extracted from the people already inside the system.

    “The customer is no longer the user to be delighted. The customer is the resource to be optimized.”

    The anatomy of a price hike

    Consider the streaming industry, which spent a decade building its audience on a promise so simple it felt almost naive: unlimited content for less than ten dollars a month. That promise was, of course, a loss leader — a land-grab disguised as a service. Netflix, Spotify, Disney+, and their peers understood that once a viewer’s watch history, playlist, and cultural habits were embedded in a platform, the cost of leaving became psychological as much as financial. They were not wrong. And now they are collecting.

    Netflix has raised its standard plan price more than five times since 2014, added an advertising tier that effectively downgrades the experience for price-sensitive users, and eliminated the cheap entry point that once made the service a genuine alternative to cable.

    Spotify, despite paying artists a fraction of a cent per stream and despite seventeen years of losses, recently increased prices in dozens of markets simultaneously. The justification offered — that users are getting “more value” — deserves to be examined with the same generosity one extends to a pickpocket explaining he needed the wallet more than you did.

    Selected examples — paying more, receiving less

    NetflixEliminated cheapest ad-free plan; 5th price hike in a decade+87% since 2014
    Adobe CCBuried annual cancellation fees; features moved to higher tiersSettled FTC lawsuit
    Twitter / XFree tier throttled; verification pay-walled; API closedLegacy features removed
    Amazon PrimeAds added to Prime Video without price reductionPay again to remove
    LinkedIn PremiumRepeated price increases; AI features justify new tier+40% in two years
    Apple OneBundled services raised together; iCloud storage plans hikedLock-in by design

    The subscription trap

    The more insidious element is not the price hike itself but the architecture built around it. Subscription models, when deployed honestly, offer genuine mutual benefit: predictable revenue for the company, continuous improvement for the user. What has evolved instead is something closer to a ransom structure.

    Adobe made this explicit when the FTC sued the company in 2024 for hiding early-cancellation fees deep inside its sign-up flow — fees that could run to hundreds of dollars. The subscription was not designed to be cancelled. It was designed to make cancellation painful enough that most people would not bother.

    Image by: Kedibone Isaac Makhumisane via Unsplash.com

    This is not an outlier. It is the template. “Dark patterns” — interface designs that manipulate users into purchases, renewals, and opt-ins they did not consciously choose — have been documented across hundreds of platforms. Roach motel design: easy to get in, nearly impossible to get out. The gym membership of the digital economy, scaled to hundreds of millions of users.

    Artificial intelligence as the newest pretext

    The arrival of generative AI has provided the industry with a remarkable new justification engine. Suddenly, every existing product that has added a chatbot button or an “AI-powered” summary feature is worth significantly more money. Microsoft raised the price of its 365 suite. Notion, Linear, and a cascade of productivity tools introduced AI add-ons priced at a premium — for features that, in most cases, users had not requested and will rarely use.

    The AI tax, as it has come to be known informally, has the elegant property of being almost impossible to argue against: who could be opposed to artificial intelligence? The question of whether the AI feature actually improves the product for most users is swallowed by the ambient cultural prestige of the technology itself.

    What is being sold is not intelligence. It is the idea of intelligence — a symbolic upgrade that costs the provider pennies in compute and returns many dollars in increased subscription revenue. The product has not substantially changed. The price has.

    “Who could argue against artificial intelligence? The question of whether it improves the product is swallowed by the ambient cultural prestige of the technology.”

    The loyalty penalty

    Perhaps the most quietly infuriating dimension of this phenomenon is what economists call the loyalty penalty: the fact that long-term customers, the ones who stayed through the lean years and built a product’s reputation by word of mouth, are systematically charged more than new users. Every cable company, insurance provider, and subscription platform knows this. Newcomers receive promotional pricing. Loyal users, whose inertia and attachment make them captive, pay the full rate and often more. The reward for loyalty is extraction.

    The tech industry, which long presented itself as the antithesis of rapacious old-media conglomerates, has reproduced this dynamic with a perfection that would impress any legacy telco. The user who has been on Spotify since 2012, who helped evangelize the platform to friends and family, who built fourteen years of listening history into its algorithm — that user is worth more to the company precisely because they are less likely to leave. They will pay the new price. They almost certainly already have.

    What is owed

    Regulation has been slow, for the usual reasons. Consumer protection agencies are under-resourced, technically outmatched, and operating under legal frameworks that predate the subscription economy by decades. The FTC’s action against Adobe was notable precisely because such actions are rare.

    Class-action litigation provides some deterrence but mostly enriches lawyers. Individual consumer choice, theoretically the corrective mechanism in a functioning market, is substantially impaired by the switching costs, data lock-in, and network effects these platforms have spent years engineering.

    Image by: Rubenz Arizta via Unsplash.com

    None of this is to say that companies should not charge for their products, or that price increases are inherently illegitimate. It is to say that there is a difference between honest pricing and a strategy of deliberate obfuscation — between a company that raises prices transparently and stands behind the value it delivers, and one that quietly downgrades its product, hides its fees, engineers its off-ramps to be impassable, and dresses the whole exercise in the language of customer love.

    The latter is not a pricing strategy. It is a relationship built on contempt. And the people inside it should recognize it for what it is.

    Sources:

    Netflix price history

    1. A 94% increase: A timeline of Netflix price hikes — Android Authority – Android Authority · July 2024, Standard plan up 94% in 12 years; price hike timeline since 2011
    2. Netflix Price Increases 2026: Every Plan Compared — JustCancel – JustCancel · February 2026, Netflix raised US prices 7 times since 2014; Standard plan 100% increase over 11 years; Basic plan eliminated 2024
    3. Netflix raises prices for all US plans — ABC News – ABC News · January 2025, January 2025 price hike; Standard rises to $17.99; 302 million subscribers
    4. Netflix Pricing Changes — PriceTimeline – PriceTimeline · updated continuously, Full historical pricing table, all tiers, all years

    Spotify price increases

    1. Spotify price increased again — CNBC – CNBC · June 2024, Second US price hike in a year; individual plan to $11.99
    2. Adjusting Our Spotify Premium Prices — Spotify Newsroom – Spotify · July 2023, Official statement on 2023 simultaneous price increases across 50+ markets
    3. Spotify just announced another price hike. Here’s what’s really driving it — Fast Company – Fast Company · January 2026, Third US price hike since 2011; investor pressure as saturation approaches

    Adobe FTC lawsuit & settlement

    1. FTC Takes Action Against Adobe — Federal Trade Commission – FTC.gov · June 2024, Official FTC complaint; hidden 50% early termination fee; deliberately obstructed cancellation
    2. Adobe Agrees to $150 Million Settlement — US Dept. of Justice – DOJ · 2025, 150M settlement; Adobe required to clearly disclose fees and provide easy cancellation going forward
    3. Adobe’s hidden early termination fee is “like heroin,” exec says — Top Class Actions – Top Class Actions · August 2024, Unredacted complaint revealed Adobe executive described ETF as “a bit like heroin for Adobe”

    Amazon Prime Video ads

    1. Amazon to run ads with Prime Video — CBS News – CBS News · September 2023, Ads added to previously ad-free tier; paying to remove them amounts to 26–33% price increase
    2. Amazon to Hike Fee for Prime Video Ad-Free Tier to $5/month — Variety – Variety · March 2026, Ad-free surcharge raised again to $4.99/month; ad load has roughly doubled since launch
    3. Amazon Prime Video has ads now. Here’s how to stop them — PCWorld – PCWorld · updated 2026, Ad load doubled from ~2–3 min/hour at launch to ~4–6 min/hour by 2025

    Dark patterns — research & regulation

    1. FTC/ICPEN/GPEN Results: Dark Patterns in Subscription Services — FTC – FTC.gov · July 2024, 76% of 642 subscription sites used at least one dark pattern; 67% used multiple; 27 authorities in 26 countries
    2. FTC study finds dark patterns used by majority of subscription apps — TechCrunch – TechCrunch · July 2024, 81% of sites prevented turning off auto-renewal; 70% provided no cancellation info; 66% required payment info for free trials
    3. Six dark patterns used to manipulate you when shopping online — OECD – OECD · September 2024, OECD taxonomy of dark patterns; EU Digital Services Act enshrines ban on dark patterns

    #writtenby:

    Alexander Renaldy Avatar
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    New Almbum bypdqb – Future Traumatic Stress Disorder

    pdqb’s Future Traumatic Stress Disorder fuses collapsed futures, unfinished pasts, and post-temporal dance – no two listeners hear the same.

    Every tone on this record was sampled somewhere else: in collapsed futures, unfinished pasts, and inside stress loops that never resolved. The tracks are not composed – they are retrieved, stitched together from moments that already happened and moments that haven’t happened yet.

    The music is unstable. It depends on who listens and in which dimension they are. The tracks re-arrange themselves, revealing different harmonics. They also reveal different fears and different exits. No listeners hear the same, even if they play it at the same time.

    The überskilled Detroit remixers provide a solution for Earthbound listeners. These listeners are unable to time-travel or shapeshift. By filtering pdqb’s multidimensional signal through machine discipline, they force a temporary alignment. This creates a version of a track that sounds the same to most listeners. Only then does collective rhythm become possible, a shared timeline where bodies on a dancefloor move to the same future at once.

    Details:

    Artist: pdqb
    Release: Future Traumatic Stress Disorder
    Label: Synaptic Cliffs / SC 024
    Release Date: March 27, 206

    pdqb is an entity without a fixed form, moving through multiple timelines at once, performing in all of them simultaneously.

    #writtenby:

    Felix Göllner Avatar
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    Nicole L’Huillier: Klangräume zwischen Traum & Wirklichkeit

    In Rehearsal Room verwandelt Nicole L’Huillier Klang, KI und Stimme in ein immersives Schlaflabor, das Besucher*innen zum Träumen und Horchen einlädt.

    Experimenteller Klangraum in Berlin

    Im Frühjahr 2026 zeigt die Schering Stiftung die Ausstellung „Rehearsal Room“ der chilenischen, in Berlin lebenden Künstlerin Nicole L’Huillier. Der Titel verweist sowohl auf den Probenraum als auch auf eine besondere Klangumgebung. L’Huillier verwandelt den Ausstellungsraum mithilfe von Komposition, künstlich erzeugten Klängen und Vokalstimmen in einen Ort des Experimentierens, der die Besucher*innen auf die Welt des Träumens einstimmt.

    [:de]Poträt Nicole L’Huillier [:en]Potrait Nicole L’Huillier

    Klang als körperliche Erfahrung

    Die Klänge sind sorgfältig ausgewählt und arrangiert, sodass sie die Besucher*innen direkt beeinflussen: Gehirnaktivität und Herzrhythmus passen sich den beruhigenden Frequenzen an. So entsteht ein Synchronisationsraum, der Ruhe und Rückzug bietet, zugleich aber zur bewussten Auseinandersetzung mit ungewohnten körperlichen und kognitiven Erfahrungen einlädt. L’Huillier kombiniert dabei digitale Sounds mit Stimme, Gesang und Naturaufnahmen, um eine vielschichtige Soundscape zu schaffen.

    Zusammenarbeit und Sounddesign

    DE: Installationsansicht der Ausstellung „Rehearsal Room“ im Projektraum der Schering Stiftung, Berlin, 2026, Foto. EN: Installation view of the exhibition “Rehearsal Room” in the Schering Stiftung Project Space, Berlin, 2026.

    Der Klangraum ist das Ergebnis von L’Huilliers langjähriger Arbeit mit Frequenzen, die den Zugang zu veränderten Bewusstseinszuständen ermöglichen. Unterstützt wurde sie dabei vom kolumbianischen Produzenten und Klangkünstler Nyksan, der über das Berliner Künstler*Programm des DAAD eingeladen wurde. Gemeinsam entwickelten sie vor Ort den Soundtrack der Ausstellung.

    Drei immersive Zonen

    Ruhezone: Kissen und Akustikschaummatten mit beruhigenden Geräuschen – etwa Katzen-Schnurren, Herzrhythmen oder Meeresrauschen – lassen die Besucher*innen in eine wirkungsvolle Klangwelt eintauchen.

    Traumchor: Ein digital-analoger Hybridchor erzeugt Flüsterlaute und wispernde Geräusche, die aus Traumberichten einer Onlinedatenbank generiert wurden. Nur wer aufmerksam horcht, kann die Geschichten erkennen.

    Forschungszone: Expert*innen der Schlafforschung, darunter Prof. Dr. Björn Rasch (Université de Fribourg) und Dr. Karen Konkoly (Northwestern University), erläutern die gesundheitlichen Vorteile von Schlaf, die Wirkung von Frequenzen auf die geistige Aktivität und das Potenzial luziden Träumens. Künstlerische Beiträge zu kollektivem Träumen ergänzen die Ausstellung, etwa von Nomasmetaforas oder Precious Okoyomon.

      Traumforschung trifft Kunst

      Installationsansicht von „Rehearsal Room“, Nicole L’Huillier, 36. Ljubljana Biennale of Graphic Arts, 2025
      Foto: Gregor Gobec. MGLC Archive

      Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit Traum- und Schlafforscher Dr. Adam Haar Horowitz, der sich auf hypnagogische Bilder beim Einschlafen spezialisiert. Er sensibilisiert sowohl durch seine wissenschaftliche Arbeit als auch durch Projekte mit Künstler*innen für die Bedeutung von Träumen, Tagträumen und mentalem Abdriften.

      Immersiver Erfahrungsraum

      „Rehearsal Room“ ist zugleich Schlaflabor und immersive Erfahrung. Der Fokus liegt auf Akustik, Technologie und Resonanz, auf körperlichem Hören und der bewussten Auseinandersetzung mit unbewussten Prozessen. Die Ausstellung lädt dazu ein, in Klang und Traum einzutauchen und den eigenen Wahrnehmungshorizont zu erweitern.

      Erfahren Sie mehr über das Projekt hier.

      #writtenby:

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    1. ,

      Atmospheric Architect Thaylo shares new single ‘Hidden Sky’

      Atmospheric producer Thaylo unveils ‘Hidden Sky’ on March 27 via PLAYY. Records, blending dark melodic techno with hypnotic rhythms and emotive depth.

      RELEASE DATE: 27 March 2026
      LABEL: PLAYY. Records

      Rising producer Thaylo is getting ready to unveil his second single of 2026, a track titled ‘Hidden Sky’, set to hit the airwaves on March 27th via PLAYY. Records. Thaylo boasts a whopping 6.2 million streams on Spotify alone, his unique productions, known for their infectious rhythms and emotive melodies, have resonated with audiences across the globe, and earned support from industry titans like Martin Garrix, Nora En Pure, and Solomun, as well as spots on prestigious labels such as Purified, Colorize, and Kontor.

      Image Credits: Gaetan Chekaiban

      Top 100 Progressive House Releases on Beatport

      Thaylo recently opened for electronic heavyweight KOROLOVA at Dublin’s premiere electronic music night club Index, while he also released a melodic techno anthem ‘Belong’, with Labo T label founder Teho. Additionally, Thaylo is still basking in the success of his mesmerising 2025 EP, Drown In Your Eyes, which drew praise from global tastemakers. He has earned recognition in the Top 100 Progressive House Releases on Beatport. He also secured a spot in the Top 100 Deezer (Indonesia).

      His tracks have also been featured on several high-profile Spotify Editorial Playlists, including Chill TracksMelancholiaAfterhoursOpen AirElectronic Risingand Summer House 2025. Thaylo hails from and is based in Grenoble, France. He knew he was destined to be a DJ and producer when he first watched the Tomorrowland aftermovies. From that point on, he dedicated himself to creating his own music, driven by the dream of one day hearing his tracks played on such iconic stages—or better yet, performing them himself.

      a progressive and entirely immersive experience

      Renowned for his live performances showcasing his captivating melodies, infectious rhythms, and eclectic sonic palette, Thaylo also produces, mixes and masters his own music. He’s influenced by a vast array of artists including M83, Ludovico Einaudi and Solomun. Thaylo crafts a sound that traverses the boundaries between melodic, progressive, and deep house. His music is sure to be enjoyed by fans of the above as well as those of John Digweed, Saint Vie, and Jan Blomqvist.

      “’Hidden Sky’ is a track that blends emotion with rhythmic energy. Driven by a melancholic atmosphere and immersive pads, it’s the perfect piece to perform live.”

      Thaylo

      ‘Hidden Sky’ takes a turn from Thaylo’s usual melody-driven euphoria, steering into darker, more introspective energy while retaining his hypnotic, emotive blueprint. Sweeping bass and restless yet steady rhythms guide the song through waves. It undulates continuously. Layers of texture, arpeggios, and vocals weave in and out of the mix. This creates a progressive and entirely immersive experience. Listen on spotify

      Details:

      Pre-save ‘Hidden Sky’

      Upcoming Shows: 

      28 March – Block, Dublin – (supporting act for LYKE) 
      08 May – 4You Festival – Wadern, Germany 

      Thaylo:

      Instagram – Facebook – Soundcloud – TikTok – Youtube – Spotify

      PLAYY. Records:

      Website – Instagram – Facebook – X – Soundcloud –  Youtube 

      #writtenby:

      Playy Avatar

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