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    Innershades – Heritage vol. 2 via Altered Circuits

    Innershades returns with Heritage Vol. 2—raw New Beat roots meet early 90s techno energy. Forward-facing club tools on Altered Circuits.

    Three years after the release of Volume 1, Innershades returns to home turf with a second entry in his Heritage series. The New Beat territory that its predecessor tackled, serves as the starting point for the A-side of Volume 2 as well.

    The glistening arpeggios and choir patches on “Mind State” enhance the track. The unyielding kicks, alarm-like synth lines, and plodding tempo of “System Breakdown” contribute to its unique feel. These elements reaffirm how the genre’s hallmarks smoothly align with the artist’s own inclinations.

    The B-side draws from the broad spectrum of styles that emerged a bit later, in the early nineties. During this time, it seemed the dance floor would move unimpeded between genres and bridge them. The boundaries were often not as firmly established. “Fuse Memory” nudges the pace forward, driven by the 909 and a staple hypnotic lead.

    When the drums come to a halt, a 303 emerges to flesh out the break. “Rhythm Composer” continues in a similar early techno vein, but pulls the track into outer space via its formant-heavy leads and Detroit-tinged sci-fi sweeps.

    On ALT023 Innershades appears in fine fettle, providing another batch of up-front club tracks, inspired by the past yet moving forward.

    Innershades preview of Heritage vol. 2 on soundcloud

    release date: March 30th, 2026
    label: Altered Circuits
    catalog no: ALT023

    About Innershades:

    Innershades is Thomas Blanckaert, a Belgium‑born producer and DJ known for his eclectic, club‑ready electronic music rooted in house, techno, electro, acid and New Beat influences. He emerged in 2013 with early releases such as That Girl and Gravure. He quickly gained attention for bass‑heavy, rave‑charged productions. These draw from Chicago, Detroit and European underground sounds.

    Over the last decade, Innershades has developed a distinctive sound palette marked by powerful kicks, hypnotic synth lines and analog hardware textures. He co‑founded the label Altered Circuits to showcase forward‑thinking club music. He has released numerous EPs and albums there. This includes the Heritage series, which pays homage to Belgium’s New Beat heritage. It also pushes its legacy forward. His work also spans side projects and aliases, with explorations into electro, progressive and trance‑tinged styles.

    As a DJ, Innershades is celebrated for dynamic, genre-blending sets. These sets balance raw dancefloor energy with atmospheric depth. This makes him a respected figure in the international electronic music community.

    #writtenby:

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  • EMAF 2026 – Artist in Focus: Marwa Arsanios  

    Artist in Focus: Das EMAF zeigt Filme von Marwa Arsanios – zwischen politischer Imagination, Landkämpfen und feministischer Praxis.

    In der Reihe Artist in Focus stellt das EMAF das filmische Werk namhafter zeitgenössischer Künstler*innen vor, teils auch im Dialog mit weiteren Filmen oder Beiträgen, die mit ihrem Werk in Verbindung stehen. In diesem Jahr präsentieren wir Arbeiten der im Libanon geborenen, in Berlin lebenden Künstlerin Marwa Arsanios (geboren 1978).

    Damit würdigen wir eine international beachtete künstlerische Praxis. In dieser sind Film und Recherche, politische Imagination und kritische Intervention eng miteinander verwoben.  

    Who Is Afraid of Ideology?

    Im Zentrum des Programms steht die seit 2017 fortlaufende, inzwischen fünfteilige filmische Serie Who Is Afraid of Ideology?Darin begleitet Arsanios feministische Kollektive und Initiativen im irakischen Teil Kurdistans, in Syrien, im Libanon und Kolumbien. Ihr Einsatz für die Vergemeinschaftung und Rückgabe von Land geht mit ihrem Kampf um Selbstbestimmung Hand in Hand.

    In einem kontinuierlichen Prozess des Gesprächs und Austauschs portraitiert Arsanios Frauen. Diese Frauen praktizieren in ländlichen Regionen kollektive, antikapitalistische und antipatriarchale Formen des Zusammenlebens. Sie verteidigen überlieferte Formen der Landnutzung gegenüber Privatisierung und kolonialer Besatzung. Außerdem setzen sie sich für die Wiederherstellung von historischem Gemeineigentum ein.

    Die Weitergabe von Wissen, Solidarität und gegenseitige Unterstützung spielen dabei immer eine Rolle und werden auch in der filmischen Arbeit mit reflektiert.

    Right of Passage

    Der aktuelle, fünfte Teil der Serie, Right of Passage (2026), entfaltet sich in der Welt des Traums. In ihr sind jene Grenzziehungen, die Eigentum und Territorium begründen, die Menschliches von Nichtmenschlichem und Vergangenes von Gegenwärtigem trennen, suspendiert. Ihre Durchlässigkeit ermöglicht die freie Passage unterschiedlicher „politischer Tiere“, die Artikulation traumatischer Verluste und Bildung neuer Allianzen.

    Im Dialog mit ihren eigenen Arbeiten zeigt Arsanios Filme von Simone BittonMohammad Malas und Reem Shilleh, die ergänzt und erweitert werden durch Workshops, Lesungen und Gespräche. Weitere Gäste sind Ali AlAdawyHaytham el-Wardany und Stefanie Baumann.

    Sie orientieren sich an Fragen, die Arsanios folgendermaßen skizziert: „Wie können wir von Filmen lernen, die aus dem Land heraus entstehen, die in Landkonflikten verwurzelt sind und selbst zu pädagogischen Objekten werden? Welche filmischen Formen erwachsen aus der Topografie eines Ortes, seiner geografischen Beschaffenheit und seinen Böden? Und wie wird das Filmset seinerseits zu einem pädagogischen Raum für diese Konflikte?“

    Zwischen dokumentarischem und fiktionalem Erzählen

    Film Still Have You Ever Killed a Bear or Becoming Jamila von Marwa Arsanios

    Bereits in ihren früheren Arbeiten reflektiert Arsanios das filmische Bild. Sie beschäftigt sich mit ihrer eigenen Verstrickung in unterschiedliche Prozesse der Bilderzeugung. Diese bewegen sich zwischen dokumentarischem und fiktionalem Erzählen, militantem Filmemachen und künstlerischer Intervention.

    In Have You Ever Killed a Bear or Becoming Jamila (2014) begegnen wir der legendären algerischen Revolutionärin Djamila Bouhired in unterschiedlichen medialen Verkörperungen. Arsanios untersucht von der ikonischen Figur Bouhired ausgehend. Wie haben sozialistische Projekte der Vergangenheit feministische Projekte befördert? Wie haben nationale Befreiungsbewegungen feministische Projekte marginalisiert?

    In Amateurs, Stars and Extras or Labor of Love (2018) wird das Filmset zum Ort. Dort erscheinen jene unsichtbaren Formen reproduktiver Arbeit. Diese verleihen dem kapitalistischen System Stabilität und Dauer. In komplex gebauten, inszenierten und dokumentarischen Szenen sprechen Frauen in Mexiko und dem Libanon von Arbeit, Freizeit und Widerstand.

    Zur Biografie:

    Marwa Arsanios’ Arbeit kreist um strukturelle Fragen. Sie versucht, Raum innerhalb von und parallel zu bestehenden Kunststrukturen zu schaffen. Dieser Raum ermöglicht das Experimentieren mit unterschiedlichen Formen der Versammlung. Arsanios beginnt mit architektonischen Räumen sowie ihrer Transformation und Anpassungsfähigkeit. Es umfasst auch von Künstler*innen betriebene Räume und temporäre Zusammenkünfte.

    In den letzten Jahren widmeten ihr u.a. das Haus für Kunst Uri (2026), die Joan Miro Foundation (2025), das Artium Museum (2025), BAK Utrecht (2024), der Heidelberger Kunstverein (2023). Mosaic Rooms, London (2022) und das Contemporary Arts Center, Cincinnati (2021) organisierten Einzelausstellungen. Sie war außerdem an zahlreichen internationalen Gruppenausstellungen beteiligt, wie jüngst der Documenta 15 (2022), der Sydney Biennial (2022), der 11th Berlin Biennale (2020) und der Gwangju Biennial (2018).

    Ihre Filme werden regelmäßig auch bei internationalen Filmfestivals gezeigt. Film- und Kunstprofessionals können sich weiterhin hier online akkreditieren.

    Festival: 22 – 26 April 2026 /
    Exhibition: 22 April – 25 May 2026

    Osnabrück

    Wir freuen uns auf Euren Besuch!
    Das Team des EMAF 2026

    www.emaf.de

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    Das Maxim Gorki Theater im Februar: HerHisStory Month

    Mit einer Berlin-Trilogie von Hakan Savaş Mican, der Videoinstallation “SHISHA BAR” und dem Bühnenstück “DIE ZWILLINGE” im Black HerHisStory Month.

    Der Februar am Maxim Gorki Theater steht im Zeichen großer Berliner Erzählungen, politischer Erinnerungskultur und neuer Perspektiven auf Identität und Herkunft.

    DIE ZWILLINGE

    Mit DIE ZWILLINGE von Lamin Leroy Gibba ist im Studio Я die erste und einzige Uraufführung des Monats zu erleben. In der Regie von Joana Tischkau entfaltet sich ein vielschichtiger Theaterabend über Zuschreibungen, mediale Dynamiken und die Unmöglichkeit eindeutiger Wahrheiten: Ein Zwilling ist schwarz, der andere weiß.

    Als einer den anderen tötet, stürzt sich die Öffentlichkeit auf den Fall. Eine Drehbuchautorin versucht, die Geschichte zu erzählen – und verliert sich zunehmend in den Widersprüchen dessen, was geschehen ist und weiter geschieht.

    Black HerHisStory Month

    Autor Lamin Leroy Gibba steht selbst auf der Bühne, gemeinsam mit Sisi Bo’wale, Niels Bormann, Yanina Cerón und Ruby Commey. Die verbleibenden Vorstellungen am 20. Februar finden – ebenso wie blues in schwarz weiss am 28. Februar – im Rahmen des Black HerHisStory Month statt.

    Berlin-Trilogie

    Zentraler Höhepunkt des Monats ist die Berlin-Trilogie von Hakan Savaş Mican, die vom 26. bis 28. Februar erstmals und zugleich einzig vollständig zu sehen sein wird.

    Mit BERLIN ORANIENPLATZ, BERLIN KLEISTPARK und BERLIN KARL-MARX-PLATZ zeichnet Mican ein vielstimmiges Panorama der Stadt – zwischen Herkunft, Klasse und urbaner Realität. Während BERLIN KARL-MARX-PLATZ weiterhin bis Juni im Repertoire bleibt, werden BERLIN ORANIENPLATZ und BERLIN KLEISTPARK im Rahmen des Trilogie-Wochenendes letztmalig gezeigt.

    HERKUNFT UND KLASSE

    Ergänzt wird das Programm durch die Buchpremiere der Stücksammlung HERKUNFT UND KLASSE am 27. Februar sowie eine TRILOGIE-PARTY am 28. Februar. Micans Berlin-Trilogie gilt als eines der prägenden Werke des postmigrantischen Theaters – und markiert einen bedeutenden Akzent in der sich dem Ende nähernden Intendanz von Shermin Langhoff.

    SHISHA BAR

    Vom 17. bis 22. Februar ist im Studiofoyer bei freiem Eintritt erneut die Videoinstallation SHISHA BAR von Ülkü Süngün zu sehen. Angehörige, Überlebende, Aktivistinnen und Expertinnen sprechen über die rechtsterroristischen Anschläge vom 19. Februar 2020 in Hanau.

    Das Gedenken gilt Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Kaloyan Velkov sowie Ibrahim Akkuş, der am 10. Januar 2026 – sechs Jahre nach dem rassistischen Anschlag – an den Spätfolgen verstarb. #saytheirnames

    DAS ROTE HAUS

    Im Gorki Kiosk ist noch bis zum 15. März die Recherche-Ausstellung DAS ROTE HAUS: STRESEMANNSTRASSE 30 – EINE INVENTUR bei freiem Eintritt zu sehen. Die Ausstellung widmet sich dem ehemaligen Frauenwohnheim der Firma Telefunken und versammelt Arbeiten unter anderem von Emine Sevgi Özdamar, Filiz Taşkın, Melek Konukman-Tulgan und Serpil Yeter.

    Das vollständige Programm finden Sie unter www.gorki.de.

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    BFW AW26: Ritual Unions — Couture as Collective Ceremony

    Ritual Unions AW26 turns couture into ceremony: structured silhouettes, sculptural draping, and live performance fuse fashion with ritual in Berlin.

    In the heart of Berlin, Ritual Unions transformed RAUM.Berlin into a stage for living couture, curated by Fashion Council Germany. AW26 unfolded as a contemporary ritual: a meditation on freedom, presence, and collective experience in the city’s electric alternative scene.

    At the center, a lavish dinner table installation—crafted with Flores y Amores—hosted a nude male performer, recalling da Vinci’s Last Supper through a modern, subversive lens. The image was decadent, absurd, and deliberately unsettling, confronting tradition while asking: who is celebrated, and why?

    not the last supper…

    The collection itself mirrored this tension. Post-bridal couture became ceremonial armor: structured silhouettes, visible corsetry, sculptural draping, and tactile embellishments balanced restraint with exposure. Fabrics embraced and framed the body intentionally, echoing the performance’s core message—clothing as both protection and statement.

    A live audio excerpt set the emotional tone:

    “I dress for alignment, not approval. For truth, not consistency. For the self I am today.”

    Rather than a spectacle, the show presented fashion as living ritual—an act of gathering, witnessing, and shared presence. Berlin, where misfits build altars and community replaces convention, provided the perfect backdrop. Ritual Unions translated that spirit into garments that exist between ceremony and rebellion.

    Every detail reinforced the concept: sculptural jewelry by Gina Melosi heightened ceremonial tension; hair and makeup, crafted by a multidisciplinary Berlin team, highlighted collective authorship; set design enveloped performers and audience alike in a narrative of ritual and intimacy.

    AW26 is not just a collection—it is a living experience. Here, couture transcends display: it becomes presence, reflection, and participation. Ritual Unions continues to redefine bridal codes, forging a visual language of freedom, identity, and radical craftsmanship.

    About: Ritual Unions

    Berlin-based label Ritual Unions, founded by Karin Brettmeister, redefines bridal and evening wear through handmade, post-bridal couture that balances structure, draping, and vulnerability. Each piece is designed as a living garment—a ritual object that transforms the wearer, blending tradition with rebellion. Rooted in Berlin’s creative spirit, the brand celebrates individuality, emotional honesty, and craftsmanship, creating couture that is felt, experienced, and lived, not just worn.

    Ritual Unions Atelier & Showroom:
    Choriner Str. 3, 10119 Berlin
    www.ritual-unions.de

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    The Chord Memory Club – Recipe For Justice / Laser Scratch

    Groovy midtempo heat: The Chord Memory Club drop Recipe For Justice / Laser Scratch on Noiseberry—analog bass, indie dance energy, out Feb 6 2026 Worldwide EP!

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    BFW AW26: DAMUR — Fashion That Floats through space

    DAMUR dissolves the runway into water. At Liquidrom, AW26 floats between skin, steam, and street—where fashion slows down and learns to breathe.

    Winter in Berlin is usually gray. DAMUR turned it into liquid chrome. At Liquidrom, the iconic saltwater spa, AW26 unfolded as a living experiment: a runway that wasn’t observed—it was inhabited. Guests arrived in bathrobes, chrome, lace, and lingerie, barefoot or clutching slippers, moving freely between sauna, steam, and pool. Phones were down. Schedules paused. Fashion slowed.

    “Fashion SPA Day,” subtitled Do You Wet Dream?, transformed the space into an ecosystem where heat, humidity, and water dictated form. The poolside presentation moved in three acts—Super-Human, Super-Athlete, Super-Cyborg—turning body mapping, cut-outs, and lingerie codes into a physical language. Skin was framed, not exposed; vulnerability became structure; intimacy, a silhouette.

    Do You Wet Dream?

    AW26 balanced opposites: streetwear tailoring against flowing organza, oversized volumes against second-skin pieces. Knits and jerseys stretched and clung, coated finishes caught the dome light, metallics shimmered. Then the defining moment: three models stepped into the pool. Fabric floated. Light danced. Gravity bowed to water. Fashion became ritual.

    Beauty and footwear were functional, real: sleek wet-look hair by Paul Mitchell, movement-ready shoes by Wildling. Sound shaped the mood—from warm house to tribal techno—synchronizing bodies, clothes, and water into a single rhythm.

    Damur Huang’s vision was clear: slow down, reset, feel again. “We can always adapt and move forward with better energy,” he said. In the spa, his philosophy was lived, not spoken.

    AW26 is more than clothes. It’s a system, a state, a sensation. Body, environment, and fashion converge—alive, wet, and unguarded. For one night in Berlin, the runway floated, and fashion finally breathed. https://damur.fashion/

    #writtenby:

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    South African Afro-House Duo Black Motion ‘Better Than That’

    Black Motion drop a powerful Afro-House remix of Lisa Ramey’s “Better Than That”, infusing South African rhythms with her soaring vocals for a dancefloor hit.

    Afro House aficionados Black Motion released a potent Afro-House remix of New York-based R&B singer Lisa Ramey’s hit ‘Better Than That’, on December 5th, 2025 via Lisa Ramey Music. Black Motion is a South African producer duo formed in 2010. The original members were Thabo “Smol” Mabogwane and Bongani “Murdah Bongz” Mohosana. They are now joined by Kabelo “Problem Child Ten83” Koma.

    Renowned for their powerful percussion and rich African rhythms, they have released music on the prominent record label, Defected Records. They earned multiple South African Music Awards, including Best Duo/Group of the Year.

    They were certified Gold on their LP Fortune Teller, and achieved platinum and won for Best Dance Album for Ya Badimo. Their 2024 album The Cradle of Art received four SAMA31 nominations. Additionally, they landed a performance on a NPR TIny Desk (Home) concert, cementing their status as one of South Africa’s most celebrated and influential dance music acts.

    Hitting off with The Voice

    Lisa Ramey first caught national attention as a finalist on NBC’s hit music competition show, The Voice, where she performed on Team Legend. She stepped further into the spotlight earlier this year. She was one of two vocalists on tour in the USA with Zayn Malik’s all-female seven-woman band.

    After headlining alongside Ms. Lauryn Hill, she took her soulful rock artistry to the limit with her debut album Surrender (2020), which made it to #34 on Good Morning America’s Top 50 Albums of 2020. Ramey was included alongside artists like John Legend, Camilla Cabello and Common as part of the Global Citizen “Together at Home” concert series.

    ‘Better Than That’ 

    ‘Better Than That’ is taken off Lisa’s 2024 EP Foretaste, which has gained over 665,000 streams on Spotify alone. This release was produced by Joe Capo Kent, a three-time GRAMMY-nominated producer, with mixing by Sam Maul of Shock City Studios and mastering by Glenn Schick, all contributing their extensive experience to the project.

    “When the challenge came to remix Lisa Ramey’s ‘Better Than That’, we were all in. We wanted to bring our own touch and feel to the song, giving her audience a taste of the South African vibe. With Spice Drums adding his signature feel, we hope people feel the same energy and joy we felt while creating it.”

    Black Motion

    ‘Better Than That’ is a stick of soul-pop dynamite, blending cinematic production, lush instrumentation, and intricate percussion beneath Lisa Ramey’s soaring vocals as she passionately laments a relationship’s downfall. 

    Black Motion’s treatment of the track is sure to ensnare fans of Shimza, Black Coffee, and Culoe De Song. It alchemises the track into a dancefloor-ready groove while retaining the original’s soulful potency. A percussive-focused instrumental carries Lisa’s powerful vocals, which are spliced, delayed, and soaked in reverb. The result is kinetic and hypnotic. 

    • ARTIST: Black Motion
    • RELEASE: REMIX Lisa Ramey’s ‘Better Than That’ single
    • RELEASE DATE: 5 December 2025 
    • LABEL: Lisa Ramey Music

    Lisa Ramey:

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    Black Motion:

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    Club & Raum Konferenz: Clubkultur braucht Raum zum Atmen

    Berlin schützt seine Clubkultur! Auf der Club & Raum Konferenz diskutieren Politik, Verwaltung & Immobilienwirtschaft konkrete Schritte für Nachtleben.

    Die Clubcommission bringt Politik, Verwaltung, Immobilienwirtschaft und die Clubkultur an einen Tisch. Die zweite Club & Raum Konferenz zeigte nicht nur, wie dringend Berlin sein Nachtleben schützen muss, sondern auch, wie viel in der Stadt bereits in Bewegung ist und welche konkreten Schritte jetzt gemeinsam gehen können.

    Morgens um neun vor der Ritter Butzke: Um diese Uhrzeit gehen sonst durchgefeierte Menschen ihren Heimweg. Jetzt stehen dort gut gekleidete Menschen mit neugierigen Gesichtern. Sie halten Kaffeebecher in der Hand. Muss man Angst haben, dass hier bald der nächste Büroturm entsteht?

    Im Gegenteil: Die Clubcommission hat zur zweiten Club & Raum Konferenz eingeladen und Menschen aus Immobilienwirtschaft, Verwaltung, Politik und natürlich der Berliner Clubkultur zusammengebracht. Am Mittwoch, dem 28. Januar 2026, bot der Fachtag für Fragen rund um Stadtentwicklung, Zusammenarbeit, Raumbedarf und Kommunikation einen gebührenden Jahresauftakt für die Clubkultur.

    Für einen starken Auftakt sorgten internationale Best Practice Beispiele aus London, Kharkiv und Berlin. Während in London ein gemeinschaftlich getragenes Clubmodell neue Wege der Raumnutzung aufzeigt, entstand in Kharkiv nahe der Frontlinie ein neuer Club, der im wahrsten Sinne des Wortes ein Safer Space ist.

    Anton Nazarko vom Kulturzentrum Some People reiste zwei Tage mit dem Zug nach Berlin. Er wollte zeigen, welche existenzielle Bedeutung Clubkultur haben kann. Auf einer bombensicheren Tanzfläche begegnen sich dort Kulturschaffende, Nachbar:innen und Soldaten gemeinsam, auch wenn nur wenige Kilometer weiter der Krieg tobt.

    Politisches Forum: Parteien setzen Zeichen für Berliner Clubkultur

    Den Höhepunkt des Tages bildete das politische Forum unter der Moderation von Marcel Weber, dem Vorsitzenden der Clubcommission Berlin. Vertreter:innen aller demokratischen Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus diskutierten über die Voraussetzungen für die langfristige Sicherung der Berliner Clubkultur.

    Auf dem Podium saßen Werner Graf (MdA, Bündnis 90/Die Grünen), Dennis Haustein (MdA, CDU), Tamara Lüdke (MdA, SPD) und Niklas Schenker (MdA, Die Linke). Die Clubcommission agierte mit der Konferenz bewusst als Brückenbauerin. Mit rund 130 Teilnehmenden vor Ort bot die Veranstaltung Raum für direkten Austausch. Dies geschah zwischen Menschen mit Ideen aus der Clubkultur und Akteur:innen mit Raum aus der Immobilienwirtschaft. Diese sind teilweise aus ganz Deutschland extra angereist.

    Durch den Tag führten Katharin Ahrend (Clubcommission) und Andreas Krüger (Belius). In Matchmaking-Sessions präsentierten Vertreter:innen des Haus der Statistik, Trockland und GSE ihre konkreten Flächenangebote. Auch die developer, Alte Post Strausberg, Studentendorf Schlachtensee und das Kulturzentrum Vollgut boten konkrete Flächen an. Anschließend gab es die Möglichkeit für Interessierte, miteinander ins Gespräch zu kommen, um mögliche Kooperationen anzubahnen.

    Gleichzeitig knüpfte die Veranstaltung damit an die letztjährige Konferenz an, stärkte Netzwerke und zeigte, wie groß der Wille und die Energie aller Beteiligten ist.

    Die Clubcommission als zentraler und treibender Motor

    Acht Monate vor der Abgeordnetenhauswahl am 20. September 2026 benannte Tamara Lüdke (SPD) das zentrale Problem: „Es ist ein drohendes Clubsterben. Jetzt ist es Zeit, politisch zu handeln.” Lüdke forderte verbindliche rechtliche Verankerung: „Lärmschutzmaßnahmen für denjenigen, der anbaut, nicht für die, die da sind.”

    Werner Graf (Bündnis 90/die Grünen) forderte strukturelle Förderung für Clubs, die auf Nachwuchs setzen, ähnlich wie in anderen Kultursparten bereits üblich, während Dennis Haustein (CDU) betonte: “Die Strahlkraft der Kreativwirtschaft, ob Oper oder Clubkultur, dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.” 

    Zu hohe Leerstandsquote

    Graf kritisierte zudem die Stadtentwicklung scharf: „1,7 Millionen Quadratmeter Büroflächen stehen leer, und wir wollen noch mehr bauen! Das müssen wir in eine andere Nutzung überführen.” Eine Zwischennutzungsagentur könne Bürokratie reduzieren und „Menschen mit Ideen zu Menschen mit Räumen” bringen. Zudem könne „die Anpassung bezirklicher Bebauungspläne den Schutz und die Sicherung von Clubstandorten unterstützen”, so Hausstein. Niklas Schenker (Linke) wird im Ton noch schärfer. Er prangert eine nach seiner Meinung profit- und investorengetriebene Stadtentwicklung an. Mieter:innen und auch Kulturorte leiden darunter.

    Die Clubcommission erhielt parteiübergreifend Lob: Haustein bezeichnete sie als „zentralen und treibenden Motor“, Lüdke als „zentralen Pfeiler” mit beratender Funktion. Schenker warb dafür, mit der Clubcommission als “durchsetzungstarken Lobbyverband” gemeinsam für den Erhalt von Kulturflächen zu kämpfen. Marcel Weber kündigte an: „Mit Blick auf die Wahlen wird es nicht die letzte Runde sein.” Die Clubcommission wird darüber hinaus in den kommenden Wochen Wahlprüfsteine an die Parteien richten.

    Soziale Funktion von Nachtkultur

    Doch das war längst nicht alles: “Das Nachtleben kann Schutzräume bieten, vor allem wenn Menschen wegen Diskriminierung im Alltag sonst eher ausgeschlossen werden”, so Prof. Dr. Anna Steigemann von der Technischen Universität Berlin. Clubkultur schafft soziale Infrastruktur und einen Mikrokosmos, in dem gesellschaftliche Fragen verhandelt und Transformation angestoßen werden.

    Neue Instrumente für die Stadtentwicklung

    Das Agent-of-Change-Prinzip oder eine Gewerbemietbremse können entscheidende Hebel sein, so Ricarda Pätzold vom Deutschen Institut für Urbanistik. Innovation entstehe dort, wo Räume Luft zum Atmen haben, ohne ökonomischen Dauerstress und mit genügend Spielraum seitens der Behörden, so Pätzold.

    Kulturraummanagement als Schnittstelle

    Ein zentrales Kulturraummanagement innerhalb der Verwaltung kann zwischen Politik, Verwaltung und Eigentümer:innen vermitteln. Das zeigten David Nil Morsi und Benjamin Thele am Beispiel Köln und machten deutlich, wie so das Verständnis für Clubkultur gestärkt werden kann.

    Forderungskatalog Zwischennutzungen

    Im Oktober 2024 haben Clubcommission Berlin und Transiträume e.V. einen Forderungskatalog vorgelegt, der konkrete Maßnahmen für systematische Flächenaktivierung aufzeigt. Leerstände sind eine ungenutzte Stadtressource. Der Katalog zeigt, was in anderen Städten bereits funktioniert. Zu den bewährten Maßnahmen gehören rechtliche Verankerung, standardisierte Verfahren, eine städtische Zwischennutzungsagentur sowie Aktivierungsanreize für Eigentümer*innen. Zudem ist die strategische Verankerung in der Stadtentwicklung entscheidend.

    Download Forderungskatalog Zwischennutzungen

    Über die Clubcommission Berlin

    Die Clubcommission Berlin e.V. vertritt seit 2000 die Interessen der Berliner Clubkultur. Als Interessenvertretung setzt sie sich für die kulturpolitische Anerkennung, wirtschaftliche Förderung und stadtplanerische Integration von Clubkultur ein. Mit über 300 Mitgliedern ist sie die größte Clubkultur-Interessenvertretung Europas.

    Club & Raum wird von der Clubcommission Berlin e.V. im Rahmen des Projekts Clubkultur Stärken veranstaltet und ist von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin gefördert.

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    Pinwheel Valley – Your Superman (Oliver Schories Remix)

    Oliver Schories remixes Pinwheel Valley’s ‘Your Superman’, blending emotive indie vocals with melodic house energy. Out Jan 30, 2026 via Hot Soap Records.

    German DJ, label owner, and artist manager Oliver Schories is gearing up to unveil a remix of emerging indie project Pinwheel Valley’s track. The remix, ‘Your Superman’is landing on January 30th, 2026 via Hot Soap Records. Over a decade ago, Oliver Schories burst onto the scene. He was a precocious artist with a dream and a debut album, Herzensangelegenheit (2012), on Parquet Recordings. Fast-forward to today. With over 140 million Spotify streams and support from renowned publications, his influence on the global electronic music landscape is undeniable.

    With albums like Exit (2013) and Blitzbahn (2018), Schories has achieved significant recognition. These were released on renowned labels such as Stil vor Talent and Get Physical. As a result, Schories has cemented his place among Germany’s top DJ/live acts. A relentless performer, 2019 marked his peak with worldwide tours and standout EPs like Maia, amassing over 4.5 million streams. Beyond his music, he’s championed other artists through his labels, SOSO and Pracht, hosting talents like Deetron and Rodriguez Jr. His latest albums, Paradigm (2020) and Paradigm Remixes (2021), and collaborations like Packard with Jan Blomqvist garnered millions of streams.

    Indie Soul, mellow Alt-Rock and Folktronica

    Jordanian-Canadian singer, composer, and multi-instrumentalist Qais Khoury leads Pinwheel Valley. The band is a genre-blurring project that fuses Indie Soul, mellow Alt-Rock, and Folktronica. It draws inspiration from Jeff Buckley, Bon Iver, James Blake, and Radiohead. With over 2.6 million streams across platforms, features in several publications, and airplay on BBC Radio London, BBC Radio Sheffield RTÉ 2FM, and NPR Music, the band has built a reputation for emotional depth and sonic ambition.

    Image Credit: Robert Schlesinger

    The single ‘Your Superman’ debuted at No. 13 on the US iTunes Alternative Charts. Their award-winning videos for ‘Willow’ and ‘Abduction’ earned Best Music Video honours. They were recognized at international film festivals, including New York Film Awards, Vegas Movie Awards, and the Swedish International Film Festival. The original track is a lushly moving piece of Indie Rock, with Qais’ haunting vocals floating across a vast, wintery instrumental. 

    Oliver Schories’ rework is sure to ensnare fans of Elderbrook, Ben Böhmer, and Eli & Fur. It elegantly infuses the track with elements of melodic house. This lifts it into a kinetic dancefloor experience while retaining the soaring emotionality of the original.

    Oliver told us: “The emotional vocals instantly inspired me to create a club-oriented version that stays true to the essence of the original. I aimed for a warm, driving atmosphere where listeners can both lose and find themselves.”

    Details:

    RELEASE DATE: 30 January 2026
    LABEL: Hot Soap Records

    Get ‘Your Superman (Oliver Schories Remix)’

    Oliver Schories: 

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    Pinwheel Valley:

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