Der Juni und Juli 2026 markieren für die Berliner Künstlerin Sophie Aigner eine besonders dichte Phase ihrer künstlerischen Arbeit. Sie ist derzeit an mehreren Projekten beteiligt, mit Ausstellungen, Gesprächen und Festivalbeteiligungen. Diese Projekte machen unterschiedliche Facetten ihrer Praxis sichtbar und reichen von gesellschaftlichen Fragestellungen über kollektive Austauschformate bis hin zur institutionellen Anerkennung ihrer Arbeiten.
Ausstellung MENOPAUSE
Den Auftakt bildet MENOPAUSE, eine von Ayumi Rahn kuratierte Ausstellung mit Lesungen und Veranstaltungsprogramm im Projektraum mōist in Berlin-Neukölln. Ausgangspunkt ist die Publikation InterViews #19, die künstlerische und literarische Positionen versammelt, die sich mit Menopause als körperlicher, biografischer und gesellschaftlicher Erfahrung auseinandersetzen.
Zwischen Zeichnung, Collage, Fotografie, Text, Skulptur, Installation und Performance entsteht ein Raum für Perspektiven, die lange von gesellschaftlichem Schweigen geprägt waren. Die Ausstellung versteht sich als Einladung zum Zuhören, zum Austausch und zur Entwicklung neuer Formen von Sichtbarkeit. Sophie Aigner ist mit Arbeiten in der Ausstellung vertreten.
Neben Lesungen und Filmvorführungen wird am 20. Juni mit dem MENOPAUSE DICTIONARY ein offenes Archiv kollektiver Erfahrungen entstehen. Besucher:innen sind eingeladen, eigene Begriffe, Erinnerungen und Geschichten beizutragen. Den Abschluss bildet eine Performance von Julia Frankenberg.
June 20, 7pm: Finissage and Performance by Julia Frankenberg
mōist ~ room to swing a cat
Kienitzer Str. 98,
12049 Berlin-Neukölln
https://supermoist.de
Werktalk-Reihe
Am 24. Juni spricht Sophie Aigner im Rahmen der Werktalk-Reihe im Atelierhaus Schönstedt 13 mit Christl Mudrak und Monika Jarecka über ihre künstlerische Arbeit. Die Gespräche bieten Einblicke in aktuelle Projekte, Arbeitsweisen und die Bedingungen künstlerischer Produktion in Berlin. Zur Werktalk-Reihe
Eine besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang dem Atelierhaus Schönstedt 13 zu. Das Haus, in dem zahlreiche Künstler:innen arbeiten und das weiterhin von Verdrängung bedroht ist, öffnet Anfang Juli im Rahmen von 48 Stunden Neukölln seine Türen für die Öffentlichkeit. Sophie Aigner wird am 4. und 5. Juli jeweils von 14 bis 18 Uhr in ihrem Atelier anzutreffen sein. 48 Stunden Neukoelln
Aigners aktuelle Auszeichnungen
Parallel zu diesen öffentlichen Präsentationen kann Sophie Aigner auch institutionelle Anerkennung verzeichnen. Zwei ihrer Editionen aus der Serie Ende zu Ende II sind kürzlich in die Sammlung der Graphothek Berlin aufgenommen worden. Die Arbeiten stammen aus dem Künstlerbuch “Alright, it means something to me“, das inzwischen ebenfalls Teil der Sammlung des Klingspor Museums ist. Dort befindet sich bereits ihr Künstlerbuch I dont have any doubts if you tell me that you have no doubts either.

Mit diesen aktuellen Entwicklungen verbindet sich eine künstlerische Praxis. Eine Praxis aus persönlicher Erfahrung, gesellschaftlichen Fragestellungen und formaler Präzision. Sowohl im unabhängigen Ausstellungskontext als auch in öffentlichen Sammlungen erhält sie zunehmend Aufmerksamkeit.



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