• #56: Trophäen In Der Einen Hand, Handschellen An Der Anderen

    Der Februar hat – seiner Kürze zum Trotz – Spuren hinterlassen, deren Echo noch lange nachhallen wird. Kolumne von Can Dündar.

    Entlang einer geopolitischen Bruchlinie, die von den USA bis in den Nahen Osten reicht, geriet die Welt ins Wanken. Während dieser Wochen saß ich im Schneideraum eines Dokumentarfilms, der genau diese tektonischen Verschiebungen in den Blick nimmt. Die Protagonist*innen unseres Films, den ich in Koproduktion mit der Deutschen Welle realisiere, überraschen sicher: »amerikanische Akademiker*innen im Exil«. Exil – dieses Wort verband man bislang eher mit Iraner*innen, Afghan*innen, Syrer*innen oder Kurd*innen. Doch »Trumps Amerika« hat diesen »Club der Exilierten« um eine weitere Gruppe erweitert: US-Amerikaner*innen.

    Der Autor des Buches Antifa, Mark Bray, ist ein US-amerikanischer Professor, der zu Protestbewegungen und Aktivismus forscht. Als sein Buch 2017 erschien, blieb es zunächst weitgehend unbeachtet. Doch nachdem Trump »Antifa« zur »Terrororganisation« erklärt hatte, geriet auch ihr Autor ins Visier der Öffentlichkeit. Unfreiwillig wurde er als »Mr. Antifa« bekannt und sah sich massiven Drohungen ausgesetzt. In den USA existiert inzwischen die Website (https://www.professorwatchlist.org/), auf der Lehrende überwacht und öffentlich angeprangert werden.

    Die konservative Studierendenorganisation »Turning Point USA« führt dort eine »Professor Watchlist«, auf der Dozent*innen gemeldet werden können, die angeblich »Studierende mit linken Ideen vergiften«. Wer auf dieser Liste landet, muss mit erheblichen Konsequenzen rechnen. Nachdem zwei seiner Studierenden eine Unterschriftenkampagne gegen ihn gestartet hatten und seine Privatadresse in sozialen Medien kursierte, verließ Bray mit seiner Frau und seinen beiden Kindern überstürzt das Land und ging nach Madrid. Dort sagte er mir, dass sein Buch nichts mit »Terrorpropaganda« zu tun habe, sondern einzig eine wissenschaftliche Untersuchung von Antifa als Protestbewegung sei.


    Während ich ihm zuhörte, dachte ich an die Türkei und die Initiative »Wir werden uns an diesem Verbrechen nicht beteiligen«. Anfang 2016 hatten über zweitausend Akademiker*innen ein Friedensmanifest unterzeichnet, das ein Ende der Kämpfe und Menschenrechtsverletzungen in den kurdischen Gebieten forderte. Präsident Erdoğan beschuldigte die Akademiker*innen – ähnlich wie Trump – der »Terrorpropaganda«, nannte sie »Pseudo-Intellektuelle« und stellte sie öffentlich an den Pranger. Ein regierungsnaher Mafioso drohte sogar, in deren Blut zu baden.

    Viele der »Friedensunterzeichner*innen«, die auf schwarzen Listen landeten, wurden von ihren Universitäten entlassen. Einige kamen in Haft, andere gingen ins Exil. Mit manchen teilen wir heute unser Schicksal in Deutschland. Diejenigen, die sich einst für die USA entschieden hatten, beobachten nun erstaunt, wie ihre amerikanischen Kolleg*innen ihrerseits ins Exil gehen.

    Gegen die Unterzeichner*innen des Friedensmanifests wurde schließlich Anklage erhoben. Ich war als Journalist bei der ersten Verhandlung anwesend. Es war schmerzhaft zu sehen, wie unsere Akademiker*innen wegen des »Verbrechens«, Frieden gefordert zu haben, vor einem Strafgericht standen. Einer der Angeklagten war der Regisseur Emin Alper, bekannt durch international preisgekrönte Filme wie Tepenin Ardı (Hinter dem Berg) und Abluka (Frenzy). Wie Mark Bray hatte auch er über Studierendenbewegungen der 1960er Jahre promoviert. In seiner Verteidigungsrede sagte Alper:

    »Als ich den Brief unterzeichnete«, hatte ich kein anderes Ziel als die Forderung nach Frieden – und kann auch kein anderes haben. Deshalb weise ich den Vorwurf der Terrorpropaganda zurück.«


    Ausgerechnet Emin Alper gewann in diesem Jahr auf der Berlinale den Silbernen Bären. In seiner Dankesrede sandte er Solidaritätsgrüße an politische Gefangene, die seit Jahren in Haft sitzen. Obwohl ihm bewusst war, wie sensibel das Festival auf politische Botschaften und Solidaritätsbekundungen für Palästina reagiert, sagte er: »An die Menschen, die in Gaza, im Iran, in Rojava und im Nahen Osten für ihre Rechte kämpfen: Ihr seid nicht allein. Und auch mein Volk (…) wir werden nicht allein sein.«

    Und worum ging es im Film Gelbe Briefevon İlker Çatak, der dafür den Goldenen Bären erhielt? Zwei Künstler*innen werden wegen der Unterzeichnung einer Friedenserklärung von der Universität, an der sie arbeiten, entfernt. Sie geraten unter staatlichen Druck, werden zerrieben zwischen Idealen und Existenzangst, während ihr Leben Stück für Stück auseinanderfällt. Eine Realität, die in der Türkei Hunderttausende erleben mussten – entlassen durch einen gelben Brief.

    Çatak sagte auf der Pressekonferenz, alle Beteiligten seien ein großes Risiko eingegangen, die Hauptdarstellerin Özgü Namal jedoch meinte, der Film hätte auch in der Türkei gedreht werden können – und erhielt dafür von dort viel Zuspruch. Ich bin mir da nicht so sicher. Der staatliche Druck auf die Kunst hat in den vergangenen Jahren massiv zugenommen.

    Der Dokumentarfilm Kanun Hükmü (Ausnahmezustand), der ein ähnliches Thema behandelt, fand keinen Vertrieb, Sondervorführungen wurden von Provinzgouverneuren untersagt und der kurdischsprachige Film Rojbaş wurde als »für den Vertrieb nicht geeignet« eingestuft und verboten.

    Selbst Trailer des Films Exodus wurden auf YouTube blockiert. Beim Istanbuler Filmfestival wurde die Sektion »Queer Cinema« gestrichen und das MUBI-Festival wurde abgesagt, nachdem der Film Queer mit Daniel Craig von lokalen Behörden verboten worden war.

    Die Produzentin Çiğdem Mater, die Emin Alper auf der Berlinale-Bühne explizit grüßte, wurde verurteilt, weil sie beabsichtigt habe, einen Dokumentarfilm zu drehen, den sie jedoch nie realisiert hat. Seit fast vier Jahren sitzt sie dafür im Gefängnis. Viele oppositionelle Filmschaffende können in der Türkei mangels Förderung oder aufgrund von Repressionen nicht mehr arbeiten und wer arbeitet, tut es im Schatten der Selbstzensur.

    Auch deshalb ist der Erfolg der deutsch-französisch-türkischen Koproduktion Gelbe Briefe von besonderer Bedeutung.


    Am dem Tag, als ich ins Kino ging, um diesen Film zu sehen, erreichte mich die Nachricht von einer neuen Untersuchung in der Türkei. Mitte Februar hatten 168 Personen – darunter Journalist*innen, Schriftsteller*innen, Künstler*innen und Akademiker*innen – unter dem Titel »Wir verteidigen die Laizität« eine Erklärung gegen religiöse Einflussnahme veröffentlicht. Innerhalb weniger Tage unterzeichneten über zwanzigtausend Menschen diese Erklärung. Die Erstunterzeichner*innen wurden umgehend von der Staatsanwaltschaft vorgeladen.

    Auch an diesem Tag erfuhr ich, dass der Türkei-Korrespondent der Deutschen Welle, Alican Uludağ, wegen »Beleidigung des Präsidenten« festgenommen worden war – ein Vorwurf, der regelmäßig genutzt wird, um Kritiker*innen mundtot zu machen. Zeitgleich entschied in Deutschland ein Staatsanwalt, es stelle keine Beleidigung dar, den Kanzler auf Facebook »Pinocchio« zu nennen.


    Während ich im Kinosaal also auf den Beginn von Gelbe Briefe wartete, und durch die Meldungen über vorgeladene Akademiker*innen und festgenommene Journalist*innen scrollte, ging die nächste Meldung ein: Der deutsche Kulturstaatsminister Wolfram Weimer fordere die Absetzung der Berlinale-Direktorin Tricia Tuttle. Unter Bezugnahme auf palästinabezogene Proteste hatte er erklärt: »Die Berlinale darf kein Ort für Hassrede, Drohungen oder Antisemitismus sein.«

    Hatte Emin Alper mit seiner Dankesrede auch die Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland berührt?

    Der Februar war kurz. Doch die Debatten, die er ausgelöst hat, sind von langer Dauer. Weltweit wird um die Grenzen der Meinungsfreiheit gerungen. Gedankenräume verengen sich, Ehrungen und Strafen folgen dicht aufeinander. Und wir sprechen, schreiben und produzieren weiter – mit Trophäen in der einen Hand und Handschellen an der anderen.

    Übersetzung aus dem Türkischen von Çiğdem Özdemir

    Maxim Gorki Theater
    Am Festungsgraben 2,
    10117 Berlin
    https://www.gorki.de/ 

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  • Was bedeutet es, im Jahr 2026 Feminist:in zu sein?

    Sie wollen mehr als nur Gleichberechtigung der Geschlechter: Feminist*innen hinterfragen Machtstrukturen, leben Solidarität und machen Ungleichheit sichtbar.

    Ein Begriff zwischen Konsens und Konflikt

    Kaum ein politischer Begriff ist heute gleichzeitig so präsent und so umstritten wie der Feminismus. In vielen westlichen Gesellschaften gehört die Forderung nach Gleichberechtigung längst zum moralischen Konsens. Kaum ein Unternehmen würde öffentlich bestreiten, dass Frauen und Männer gleiche Rechte haben sollten. Gleichzeitig taucht der Begriff Feminismus immer häufiger in politischen Kulturkämpfen auf: als Kampfbegriff, als Selbstbezeichnung, als Marketingstrategie und politisches Intsrument.

    Image by: Joe Planas

    Diese Ambivalenz ist kein Zufall. Einerseits scheint der Feminismus historische Ziele erreicht zu haben. Frauen haben Wahlrecht, Zugang zu Bildung und formale Gleichstellung vor dem Gesetz. Gleichermaßen zeigen Statistiken Unterschiede in Einkommen, politischer Repräsentation oder der Verteilung von unbezahlter Sorgearbeit. Die Frage, ob Feminismus noch notwendig ist, wird deshalb immer wieder neu gestellt. Die Antwort vorab: ja.

    Von der Gleichberechtigung zur Gesellschaftsanalyse

    Historisch entstand Feminismus als politische Bewegung gegen konkrete rechtliche Ausschlüsse. Im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelte sich daraus jedoch zunehmend auch eine umfassendere Analyse gesellschaftlicher Machtstrukturen. Einen entscheidenden Impuls lieferte die Philosophin Simone de Beauvoir. In ihrem Werk Das andere Geschlecht argumentierte sie, dass Geschlecht nicht allein biologisch bestimmt sei. Es werde wesentlich durch gesellschaftliche Erwartungen geformt.

    Image by Markus Winkler

    Spätere Theorien gingen noch weiter. Die Philosophin Judith Butler etwa beschrieb Geschlecht als etwas, das in sozialen Praktiken ständig hervorgebracht wird. Es wird durch Sprache, Gesten, Kleidung oder institutionelle Regeln bestätigt. Feminismus wurde damit nicht nur zu einer Bewegung für Rechte, sondern auch zu einer kritischen Perspektive auf gesellschaftliche Normalität.

    „Man wird nicht als Frau geboren, man wird dazu gemacht.“


    Simone de Beauvoir aus dem Buch Das andere Geschlecht

    Ein Jahrhundert später hat sich dieser Blick noch einmal durch den intersektionalen Feminismus erweitert. Das Konzept der Intersektionalität wurde von der Juristin Kimberlé Crenshaw geprägt. Es beschreibt, wie verschiedene Formen von Diskriminierung sich überschneiden können. Dazu gehören Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe oder soziale Klasse. Feministische Analysen richten sich daher zunehmend auf komplexe Machtverhältnisse, die sich nicht auf eine einzelne Kategorie reduzieren lassen.

    Feminismus im digitalen und kulturellen Raum

    Eine Besonderheit der Gegenwart besteht darin, dass feministische Ideen nicht mehr nur in politischen Bewegungen oder akademischen Debatten auftauchen. Sie sind Teil der Popkultur geworden. In sozialen Medien verbreiten sich feministische Begriffe und ihre Geschichte in rasanter Geschwindigkeit. Kampagnen wie #MeToo, der Fall der Französin Julie Pelicout und die Epstein Files haben gezeigt, wie digitale Öffentlichkeit strukturelle Probleme sichtbar machen kann.

    Diese strukturellen Übergriffe und Machtrukturen waren lange unsichtbar geblieben. Jedoch zeigt der Diskurs auch, wie schlecht es um die Frauen in der Gesellschaft steht und wer sich die Konsequenzen der systematischen Einsparungen von Geldern zum Schutz von Frauen und Kindern durch den Staat auf unsere Gesellschaft auswirken.

    Gleichzeitig entstehen neue Spannungen. Wenn Unternehmen mit feministischen Slogans werben oder Popstars feministische Botschaften in ihre Marken integrieren, verschwimmen die Grenzen zwischen politischem Engagement und kultureller oder persönlicher Inszenierung.

    Kritiker sprechen deshalb von einer Kommerzialisierung des Feminismus. Eine Situation, in der Gleichberechtigung zu einem Lifestyle-Label wird, ohne dass gesellschaftliche Machtverhältnisse hinterfragt werden oder diese sich grundlegend verändern.

    “The Future is Female” by Sinitta Leunen

    Ein Phänomen, welches die letzten Jahre den Absatz vieler Unternehmen in die Höhe schnellen ließ. Überall waren die Slogans “The Future Is Female” oder “All Men Shoud Be Feminist” zu lesen. Durch soziale Medien wurden aus diese Art ganze Datenbanken und Kapitalmärkte mit dem politischen Engagement gefüttert und später zensiert. Gleichzeitig wird es leiser von Seiten der einstigen Allianzen. Zugunsten tradierter Rollenbilder wie denen der Tradwives und der Komfortzone des Kapitalismus.

    Konflikte innerhalb der Bewegung

    Ein weiteres Merkmal des Feminismus der Gegenwart ist die innere Vielfalt – und die Konflikte, die daraus entstehen. Unterschiedliche Strömungen vertreten teilweise sehr verschiedene Vorstellungen davon, welche politischen und sozialen Ziele prioritär sind. Oder darüber wie bestimmte gesellschaftliche Fragen behandelt werden sollten.

    Image by: Samantha Sophia

    Debatten über Geschlechtsidentität, inklusive Sprache, führen die Spitzenthemen an. Weitere Gebiete wie die Rolle von Sexarbeit oder die Einbindung von Männern in feministische Bewegungen zeigen, dass Feminismus keine einheitliche Ideologie darstellt. Vielmehr handelt es sich um ein offenes politisches und gesellschaftliches Feld, in dem verschiedene Perspektiven koexistieren und Synergien erzeugen.

    „Feminismus ist eine Bewegung, um sexistische Unterdrückung zu beenden.“

    Bell Hooks

    Diese Konflikte werden jedoch häufig als Schwäche interpretiert. Man kann sie jedoch auch als Zeichen einer lebendigen politischen Tradition verstehen. Eine Bewegung, die sich ständig neu definieren muss, weil sich auch die gesellschaftlichen Bedingungen und unser Weltbild verändern.

    Image by: Rochelle Brown

    Dabei überlappen viele Ziele des Feminismus mit dem kollektiven Bedürfnissen einer Gesellschaft. Gleichberechtigung und faire Löhne für geleistete Arbeit, ein sozialer gesellschaftlicher Zusammenhalt und gewaltfreie Konfliktlösungen. Als Grundwerte einer modernen Demokratie und nicht erst wenn es bereits zu spät ist.

    Eine offene Frage

    Was es bedeutet, 2026 Feminist*in zu sein, lässt sich daher nicht auf eine einzelne Definition reduzieren. Für manche bedeutet es, weiterhin gegen konkrete Ungleichheiten zu kämpfen. Für andere ist Feminismus vor allem eine kritische Perspektive auf gesellschaftliche Machtstrukturen und beginnt bereits im Kleinsten. Wieder andere verstehen ihn als kulturelle Haltung oder als solidarische Praxis.

    Fakt ist: Jeder Femizid ist ein Leben zu viel, welches durch die Hand von einem Mann ausgelöscht wurde. Nicht die Kleidung macht eine Frau zum Opfer, die Männer sind es. Jede FLINTA Person, die systematisch vom Patriarchat unterdrückt wird, Angst vor dem eigenen Zuhause haben muss und weniger verdient als ein Mann – ist ein Mensch zu viel, welche dieses gewaltvolle System stützt. Das können wir uns angesichts des globalen Rechtsrucks als Demokratie nicht mehr leisten, den Schutz der Männer über den, der weiblich gelesenen Gesellschaft zu stellen.

    Vielleicht liegt gerade darin die anhaltende Bedeutung des Feminismus. Wir brauchen die Feminist*innen heute mehr denn je, um nicht in faschistische Abgründe oder in koloniale Zeiten zu rutschen. Feminismus ist daher keine abgeschlossene Theorie, vielmehr eine fortlaufende Debatte darüber, wie Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit in einer modernen Gesellschaft verwirklichen kann. Vor allem aber darüber, wer in dieser Debatte überhaupt gehört wird.

    #frauenstreik

    09.März2026

    Mehr Informationen auf https://toechterkollektiv.de

    Images via http://unsplash.com

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    Elninodiablo Returns with ‘A Universe Inside’

    Elninodiablo returns with A Universe Inside—an EP of haunting textures, ethereal vocals, and experimental beats, bridging ambient and rave worlds.

    This year marks a bold new chapter for Elninodiablo. Ahead of his highly anticipated second studio album, the producer unveils ‘A Universe Inside’—an EP that doesn’t just play; it breathes. Echoing the introspective depth of 2021’s ShadowPlay, this new collection is a masterclass in sonic world-building.

    A Cinematic Prelude to a Landmark Year

    The journey begins with ‘Nowhere to Hide’, the first single from his new album, featuring the ethereal vocals of Elodie Gervaise and the rhythmic mastery of Sudha Kheterpal (Faithless). It is a haunting, psycho-spiritual exploration where Boards of Canada-esque textures meet raw, rolling live percussion.

    From the dubby, obsidian depths of ‘Identify As…’ to the high-octane transformation of Ojerime’s ‘Give It Up 2 Me’ on ‘Losing My Mind’, the EP is a bridge between two worlds. One world is the internal sanctuary of ambient sound design. The other is the thundering energy of experimental techno and early 90s rave.

    Details:

    Artist: Elninodiablo
    Release: A Universe Inside
    Label: el nino diablo music
    Release Date: March 6, 2026

    Tracks:
    01 Nowhere To Hide feat. Elodie Gervaise
    02 Identify As….
    03 Losing My Mind

    About The Artist

    Elninodiablo (real name Stephanos Pantelas) is a Berlin‑based producer, DJ, and curator whose work spans dub, psychedelia, disco, electronica and experimental club music. Born in Cyprus, he began with pirate radio. He then moved to London in the 1990s. There, he became a fixture at queer underground venues like The End, Turnmills and Fabric. Later, he worked in music PR representing artists such as Horse Meat Disco, Salsoul Records and Fat Freddy’s Drop.

    Now anchored in Berlin, he co‑founded the queer collective and night Lunchbox Candy, a platform for avant‑garde sound, performance and community that has grown into a key fixture of the city’s nightlife.

    His music fuses organic sounds, field recordings, live instrumentation, synths and drum machines with a conceptual, fluid approach to genre. This shows decades of global travel. It reflects deep engagement with dance culture. His production philosophy is driven by intuition and embodied experience. Releases on his own label El Niño Diablo Music include the critically noted ShadowPlay (2021) and the debut album The Downey Groove (2025). Both albums are rooted in emotional depth and textural exploration.

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  • ZKM: Videokunst – Zwischen Film, Raum und Technologie

    Videokunst verschiebt die Grenzen zwischen Film, Installation und digitaler Technologie. Zeit wird Material, der Bildschirm zum Raum für neue Formen des Sehens.

    Im digitalen Zeitalter ist das bewegte Bild längst mehr als Unterhaltung. Videokunst hat sich zu einer eigenständigen künstlerischen Sprache entwickelt, die Zeit, Raum und Wahrnehmung neu organisiert. Sie bewegt sich zwischen Film, Installation, Performance und digitaler Technologie – und stellt damit eine der prägendsten Kunstformen unserer Gegenwart dar.

    Eine zentrale Institution für diese Entwicklung ist das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe. Seit seiner Gründung 1989 versteht sich das Haus als Plattform für die Verbindung von Kunst, Wissenschaft und Technologie. Hier wird Medienkunst nicht nur ausgestellt, sondern auch produziert, erforscht und archiviert. Das ZKM gilt deshalb als eine weltweit einzigartige Kulturinstitution, die klassische Kunstformen in das digitale Zeitalter überführt und gleichzeitig neue künstlerische Formate entwickelt.

    Videokunst erklärt

    Mit rund 15.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, Forschungsinstituten und einer umfangreichen Mediathek bietet das Zentrum Raum für Experimente mit neuen Medien. Besonders bedeutend ist dabei seine Sammlung von Video- und Medienkunst, die zu den größten und wichtigsten Beständen Europas gehört.

    Videokunst ist dabei weit mehr als ein Film im Ausstellungsraum. Sie arbeitet mit Montage, digitalen Effekten, dokumentarischen Fragmenten oder performativen Gesten. Künstlerinnen und Künstler nutzen Video, um gesellschaftliche Fragen sichtbar zu machen, Erinnerung zu reflektieren oder virtuelle Bildwelten zu erschaffen. Zeit wird zum Material, der Bildschirm zur Bühne.

    Spiegel unserer medialen Realität

    Anders als im Kino verlangt Videokunst häufig eine aktive Betrachtung. Die Zuschauer bewegen sich durch Installationen, erleben parallele Bildströme oder treten in Interaktion mit den Werken. Dadurch verschiebt sich die Rolle des Publikums: Es wird Teil der Arbeit und der Erfahrung.

    Institutionen wie das ZKM zeigen, wie stark Videokunst mit den technologischen Entwicklungen unserer Zeit verbunden ist. Digitale Bildproduktion, künstliche Intelligenz, Virtual Reality oder Netzwerke prägen die ästhetischen Möglichkeiten ebenso wie die gesellschaftlichen Fragen, die Künstlerinnen und Künstler aufwerfen.

    Videokunst ist deshalb nicht nur ein Medium – sie ist ein Spiegel unserer medialen Realität. Sie zeigt, wie Bilder unsere Wahrnehmung formen, wie Technologie unsere Kultur verändert und wie Kunst neue Räume des Denkens eröffnen kann.

    Besucht die Website: https://zkm.de

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    Gorki Theater Premiere: JANE EYRE nach Charlotte Brontë

    Frühling im Maxim Gorki Theater: NEWROZ, Konzerte, Feminismus & Solidarität mit Rojava – ein März zwischen Rave, Widerstand und starken Stimmen.

    Endlich Frühling! Am Freitag, den 20. März beginnt er im Maxim Gorki Theater offiziell. Und am 21/März feiert das Gorki NEWROZ! – den kurdischen Frühlingsanfang. Das Fest steht für Erneuerung, Freiheit und den Sieg über die Unterdrückung. Das sind heute wieder erschreckend aktuelle Themen.

    Die kurdische autonome Region Rojava wird in den letzten Wochen von syrischen Truppen und dem IS brutal und auf schlimmste Weise menschenrechtsverletzend angegriffen. Seitdem sammeln wir gemeinsam mit unserer Artist in ResidenceZehra Doğan, nach jeder Vorstellung noch bis einschließlich Newroz Spenden für Heyva Sor, den Kurdischen Roten Halbmond. 

    Rave trifft Heritage

    Am Newroz-Abend präsentieren ab 21:00 im Studio Я Muskila und Simona Abdallah für ihr erstes Berlin-Konzert eine Live-Performance, die in der kraftvollen Energie nahöstlicher Live-Percussion und cluborientierter elektronischer Musik verwurzelt ist. Eine Hommage an ihre kurdischen und palästinensischen Wurzeln, die gleichzeitig in Rave-Ästhetiken und futuristische Clubkontexte hineinführt. Abgerundet wird der Abend von einer Party mit der in Hannover lebenden, kurdischen DJ Orientalisman.

    Gleich sechs Gorki-Stücke sind im März auf Tour – von Leipzig bis Athen –, während die einzige März-Premiere am 13. des Monats im Studio Я stattfindet: JANE EYRE, der Klassiker aus dem Jahre 1847, den sich unser Ensemblemitglied Nairi Hadodo zusammen mit Daniela Holtz neu vorgenommen hat.

    Mit Gesang, Tanz und einer scharfen Beobachtung unserer heutigen Praxis, Macht und Liebe zu vereinen. Sie erlauben sich in feministischer Tradition eine schwesterliche und generationsübergreifende Fortführung. Außerdem radikalisieren sie die Gedanken von Charlotte Brontë.

    Programm zum Internationalen Frauentag

    Bereits einige Tage zuvor, am 8/März, ist Internationaler Frauentag. Um 18:00 beginnt das Konzert des von Sema Moritz und Shermin Langhoff ins Leben gerufenen Chores SEYYARE – ANATOLIAN WOMEN’S CHOIR. Die zwanzig Choristinnen wirkten zuletzt auch in Ersan Mondtags Inszenierung Das Rote Haus mit. Sie bringen jahrhundertealte Volkslieder aus Anatolien, dem Balkan, dem Kaukasus und dem Nahen Osten auf die Bühne des Maxim Gorki Theaters. Diese Lieder stammen aus ihren Migrations- und Exilerfahrungen.

    Am Vorabend, am Abend des Samstag, den 7/März, feiert das Studio Я mit dem queeren CLUB DE BAILE mit lateinamerikanischen Sounds ab 20:00 in den feministischen Kampftag hinein.

    Der 15/März gehört dann dem Roten Haus. So hieß das Telefunken Arbeiterinnen-Wohnheim in der Stresemannstraße 30. Im jüngst stattgefundenen 7. Berliner Herbstsalon ЯE:IMAGINE: THE RED HOUSE – INVENTORIES/INTERVENTIONS/INVENTIONS war ihm eine Ausstellung gewidmet, die aktuell noch einmal unter dem Titel DAS ROTE HAUS: STRESEMANNSTRASSE 30 – EINE INVENTUR im Gorki-Kiosk gezeigt wird und am 15/März um 17:00 mit einer Finissage zu Ende geht.

    Frauen, die einander halten

    In diesem Rahmen wird es einen kleinen musikalischen Beitrag der Sängerin Nihan Devecioğlu geben, die zudem um 20:30 mit ihrem Projekt YOLDAŞ – FRAUEN, DIE EINANDER HALTEN, rund um die Arbeiterinnen aus dem Münchner BMW-Werk, im Studio Я zu sehen sein wird.

    Auf der großen Bühne zeigen wir um 18:00 Ersan Mondtags und Till Brieglebs Theaterstück DAS ROTE HAUS, das zu Beginn der Spielzeit Premiere feierte und den 7. Berliner Herbstsalon eröffnete. Es basiert auf Motiven aus Emine Sevgi Özdamars Romanen Die Brücke vom Goldenen Horn und Seltsame Sterne starren zur Erde sowie Interviews mit ehemaligen Heimbewohnerinnen.

    Das gesamte März-Programm des Maxim Gorki Theaters finden Sie unter www.gorki.de

    Maxim Gorki Theater Berlin
    Am Festungsgraben 2
    10117 Berlin
    Tel. 030 – 20221 355 / 392
    presse@gorki.de
    www.gorki.de  

    Text von Elisa Thorwarth und Nino Medas, Presse  

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  • Helmut Newton‘s One-off Album der Bildband

    Ein einzigartiges Album von Helmut Newton mit 112 Originalabzügen wird erstmals in Berlin gezeigt – Ikonen, Polaroids und seltene Arbeitsfotos.

    Der dritte Teil der Sommerausstellung ist einem Album von Helmut Newton gewidmet, das der Fotograf 1999 für den Sammler Gert Elfering zusammengestellt hat und inzwischen in die Nicola Erni Collection gelangt ist.

    Die Sammlerin zeigt das Unikat außerhalb ihrer Schweizer Ausstellungsräume nun zum ersten Mal in Berlin. Es handelt sich um 112 kleinformatige Originalabzüge in Schwarz-Weiß und Farbe sowie unterschiedlichen Bildformaten. Diese wurden von Newton und Elfering ausgewählt. Sie sind auf einem Trägerkarton geklebt und handschriftlich mit einem Titel oder einer ergänzenden Geschichte zum jeweiligen Bildmotiv versehen.

    Die montierten Fotografien wurden damals nicht gebunden, sind inzwischen einzeln gerahmt und können nun, Seite an Seite, betrachtet werden. Es handelt sich um ikonische Modefotografien ebenso wie bislang noch nie gezeigte Arbeitsfotos, die am Rande seiner Modeshootings entstanden, um Polaroids und Werbeaufnahmen.

    „Helmut Newton: One-off“

    Erschienen im Phaidon Verlag, mit Texten von Philippe Garner, Gert Elfering, Matthias Harder und Nicola Erni

    ISBN: 978 1 83729 151 9

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    CHAUSSEE 36: HÔTEL NOIR II von J. Konrad Schmidt

    Die Ausstellung entfaltet eine dichte Bildwelt aus analogem Schwarz-Weiß, Grandhotel-Ästhetik und intimen, selbstbestimmten Momenten weiblicher Sinnlichkeit.

    Mit HÔTEL NOIR II setzt der Berliner Fotograf J. Konrad Schmidt seine vielbeachtete Werkreihe fort und verdichtet darin seine unverwechselbare Bildsprache: analoge Schwarz-Weiß-Fotografie trifft auf die diskrete Eleganz internationaler Grandhotels und intime Begegnungen zwischen Licht, Raum und weiblicher Präsenz. Die Ausstellung bei CHAUSSEE 36 entführt Besucher*innen in eine visuell reduzierte, zugleich hochsinnliche Welt.

    Seit 2010 fotografiert Schmidt anonyme Protagonistinnen und professionelle Models in Metropolen wie London, Tokio, Los Angeles, Paris, Berlin und New York. Im Zentrum steht ein geschützter Raum, in dem Frauen ihre eigene Vorstellung von Erotik selbstbestimmt erkunden und inszenieren können. Die Serie versteht sich als Hommage an weibliche Sinnlichkeit – jenseits gängiger Zuschreibungen und digitaler Schnelllebigkeit.

    J. Konrad Schmidt, aus der Serie „HÔTEL NOIR“, 2010-2026 © J. Konrad Schmidt, Courtesy: the artist

    Charakteristisch für Schmidts Arbeiten sind starke Hell-Dunkel-Kontraste, die an die Ästhetik des Film Noir erinnern. Seine ikonografische Bildsprache verbindet narrative Verdichtung mit bewusst gesetzten Leerstellen, die individuelle Assoziationen ermöglichen. In Zusammenarbeit mit Persönlichkeiten wie Kristina Vogel und Viktoria Modesta erweitert Schmidt den Diskurs um Aspekte von Inklusion und Körperlichkeit und verknüpft diese mit sehr persönlichen Perspektiven.

    Bereits der erste Band HÔTEL NOIR wurde mit Gold beim Deutscher Fotobuchpreis 2020 ausgezeichnet. Mit HÔTEL NOIR II erscheint nun die Fortsetzung – und in der CHAUSSEE 36 die erste Ausstellung zum neuen Buch. Gezeigt werden ausgewählte Silbergelatineabzüge, darunter bislang unveröffentlichte Motive.

    Das Projekt ist dabei mehr als eine fotografische Serie: Es ist ein bewusstes Plädoyer für die physische Erfahrung von Fotografie. Die Arbeiten sind nicht online zugänglich, sondern entfalten ihre Wirkung ausschließlich im gedruckten oder analogen Original – als haptisches, nachhaltiges Seherlebnis.

    Die Ausstellung bietet eine seltene Gelegenheit, die originalen Abzüge in ihrer materiellen Präsenz zu erleben.

    Eröffnung: Freitag, 27. Februar 2026, 20–22 Uhr
    Ausstellung: 28. Februar – 4. April 2026
    Öffnungszeiten: Donnerstag – Samstag, 13–18 Uhr
    Ort: CHAUSSEE 36 Photography, Berlin

    Eintritt frei.

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    The Neuro Pie EP by Fleck E.S.C. via Synaptic Cliffs

    Fleck E.S.C. joins Synaptic Cliffs with The Neuro Pie EP—an electro-cosmic decoding of post-human consciousness from the Tokyo Null Zone.

    Synaptic Cliffs is thrilled to welcome the synthetic humanoid Fleck E.S.C. to its neural family. He is planet-wide known as a master of Electro Space Cookie productions and a legendary figure among 4D wanderers since his voluntary transmigration to the Tokyo Null Zone. This release is not merely a collection of tracks but a detailed, musically decrypted analysis of post-human consciousness.

    The pieces were extracted directly from the non-Euclidean circuits of his own, self-constructed Franck Collin Android body. Prepare your brainstems for a complete recalibration. Enjoy this perfect fusion of French precision and the wild, uncontrollable energy of Neo-Shinjuku.

    “It’s like hearing the entire evolutionary history of humanity played backward in a single millisecond while a synthesizer scores the birth of a new star,” says pdqb.

    Artist: Fleck E.S.C.
    Release: The Neuro Pie EP
    Label: Synaptic Cliffs
    Release Date: January 30, 2026

    Tracks:
    A1 Masking Tape 6:40
    A2 Chiba Run 3:52
    B1 Time Unknown 6:10
    B2 Clear Leak Frenzy 5:30

    The EP comes also with a neon-orange transparent vinyl, mastered by the infamous Mike Grinser, with an artwork by Thomas Drascha.

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    Innershades – Heritage vol. 2 via Altered Circuits

    Innershades returns with Heritage Vol. 2—raw New Beat roots meet early 90s techno energy. Forward-facing club tools on Altered Circuits.

    Three years after the release of Volume 1, Innershades returns to home turf with a second entry in his Heritage series. The New Beat territory that its predecessor tackled, serves as the starting point for the A-side of Volume 2 as well.

    The glistening arpeggios and choir patches on “Mind State” enhance the track. The unyielding kicks, alarm-like synth lines, and plodding tempo of “System Breakdown” contribute to its unique feel. These elements reaffirm how the genre’s hallmarks smoothly align with the artist’s own inclinations.

    The B-side draws from the broad spectrum of styles that emerged a bit later, in the early nineties. During this time, it seemed the dance floor would move unimpeded between genres and bridge them. The boundaries were often not as firmly established. “Fuse Memory” nudges the pace forward, driven by the 909 and a staple hypnotic lead.

    When the drums come to a halt, a 303 emerges to flesh out the break. “Rhythm Composer” continues in a similar early techno vein, but pulls the track into outer space via its formant-heavy leads and Detroit-tinged sci-fi sweeps.

    On ALT023 Innershades appears in fine fettle, providing another batch of up-front club tracks, inspired by the past yet moving forward.

    Innershades preview of Heritage vol. 2 on soundcloud

    release date: March 30th, 2026
    label: Altered Circuits
    catalog no: ALT023

    About Innershades:

    Innershades is Thomas Blanckaert, a Belgium‑born producer and DJ known for his eclectic, club‑ready electronic music rooted in house, techno, electro, acid and New Beat influences. He emerged in 2013 with early releases such as That Girl and Gravure. He quickly gained attention for bass‑heavy, rave‑charged productions. These draw from Chicago, Detroit and European underground sounds.

    Over the last decade, Innershades has developed a distinctive sound palette marked by powerful kicks, hypnotic synth lines and analog hardware textures. He co‑founded the label Altered Circuits to showcase forward‑thinking club music. He has released numerous EPs and albums there. This includes the Heritage series, which pays homage to Belgium’s New Beat heritage. It also pushes its legacy forward. His work also spans side projects and aliases, with explorations into electro, progressive and trance‑tinged styles.

    As a DJ, Innershades is celebrated for dynamic, genre-blending sets. These sets balance raw dancefloor energy with atmospheric depth. This makes him a respected figure in the international electronic music community.

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