Die neue Musical-Produktion von Regisseur Mathias Noack im UNI.T nimmt den schwierigen Übergang von der Kindheit zum Erwachsenenleben in den Blick: die Jugend, mit all der Lust und dem Schrecken der aufkommenden Sexualität. Der Abend erzählt vom Jungsein und einer Zeit, in der Not und Glück ganz nah und immer wieder neu beieinanderliegen. Himmelhoch und höllentief.
Premiere: 9. Mai 2025
„SCHERBEN KINDER“
Als Auftragsarbeit hat der Dramatiker und Studierender des UdK-Studiengangs Szenisches Schreiben Fabian Hartje das Stück von Frank Wedekind in die Gegenwart übertragen. Auch wenn einige Probleme, die aus der rigiden Sexualmoral um 1900 resultierten und die Wedekinds junge Held*innen in den Tod trieben, heute überwunden sind, bleibt die Pubertät für jede Generation eine schwierige Zeit. Denn immer wieder ist es die Aufgabe der Jugend, ihren eigenen Weg zu finden.


Für das Kooperationsprojekt zwischen dem Studiengang Musical / Show und den drei Studiengängen Szenisches Schreiben, Bühnenbild und Kostümbild haben die Studierenden nicht nur selbst Songs übersetzt, sondern auch arrangiert. Die Lieder reichen von Musical-Klassikern wie „Begehren“ aus Artus Excalibur über Indie-Pop wie „Rosarote Brille“ von Yu bis hin zu einem Disney-Medley.
‚Glotzt nicht so romantisch‘ und Disney“
Nach dem Motto: „Wir versuchen den Spagat zwischen Bertolt Brechts ‚Glotzt nicht so romantisch‘ und Disney“ spannt Mathias Noack in seiner Musical-Bearbeitung abermals den Bogen zwischen Texttheater, Tanz, Gesang und Unterhaltung und entwirft ein zeitgenössisches Musical, indem er ganz verschiedene Elemente aufeinandertreffen lässt.
Für die Choreografie zeichnet erstmals die neu als Professorin an die Universität der Künste Berlin berufene Tänzerin und Choreografin Melissa King verantwortlich. In einem variantenreichen Mix bedient sie sich der unterschiedlichsten Stile von Musical Jazz bis Tanztheater und lässt die Darsteller*innen mit Hula Hoops über die Bühne wirbeln. Der Bühnenraum mit Bushaltestelle und Tischtennisplatte breitet sich bis auf die Zuschauer*innentribüne aus und das Publikum kommt den Darsteller*innen ganz nah.

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des UNI.T spielen die Inszenierungen in diesem Jahr mit den vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten der Spielstätte und zeigen die Bühne auf ungewohnte Weise.
„SCHERBEN KINDER“
Premiere: 9. Mai 2025
Weitere Vorstellungen: 10., 11., 16. bis 18. Mai, jeweils 19:30 Uhr
UNI.T – Theater der UdK Berlin, Fasanenstraße 1 B, 10623 Berlin
Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 6 Euro
Mehr zum Projekt
Mit: Victoria Angerer, Noel Becker, Anastasia Dragoi, Lara Kareen, Lukas Koch, Mara Liede Gallego, Josephina Mackensen, Lennart Petersen, Markus Spagl, Inszenierung: Mathias Noack, Choreographie: Melissa King, Musikalische Leitung: Damian Omansen, Bühne: Martin Gonschorek, Jan Schnase, Kostüme: Cora Geßmann, Licht: Miriam Damm
Im Anschluss an die Vorstellung am 16. Mai 2025 findet ein Nachgespräch mit den Mitwirkenden und dem Team statt.
Über die UdK:
Die Universität der Künste Berlin ist eine der wenigen künstlerischen Hochschulen Europas, die alle künstlerischen Disziplinen und die auf sie bezogenen Wissenschaften in sich vereint. An den Fakultäten Bildende Kunst, Gestaltung, Musik und Darstellende Kunst sowie den hochschulübergreifenden Zentren Tanz (HZT) und Jazz (JIB Berlin) und dem Zentralinstitut für Weiterbildung und Transfer (ZIWT) werden über 70 künstlerische, künstlerisch-wissenschaftliche und künstlerisch-pädagogische Studiengänge angeboten.
Von rund 4.000 Studierenden hat etwa ein Drittel einen internationalen Hintergrund. Die Geschichte der Hochschule reicht zurück bis zur Gründung der brandenburgisch-preußischen Akademie der Künste im Jahr 1696.
Ihre heutige Form erhielt die UdK Berlin 1975 durch den Zusammenschluss der Hochschule für bildende Künste und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst zur Hochschule der Künste (HdK), seit 2001 trägt die Universität der Künste Berlin ihren heutigen Namen.
Im Jahr 2025 feiert sie ihr 50-jähriges Jubiläum. Mit mehr als 700 Veranstaltungen im Jahr trägt die UdK Berlin maßgeblich zum kulturellen Leben der Stadt bei. Präsident der Universität der Künste Berlin ist seit dem 1. April 2025 Prof. Dr. Markus Hilgert.


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