Während in Berlin viele soziale und kulturelle Bereiche unter finanziellem Druck stehen, entsteht im Baumschulenweg eine Initiative, die zeigt, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt ganz praktisch aussehen kann: das soziale Boot „Leonie“.
Berlin braucht mehr als Worte
Die Idee ist so einfach wie wirkungsvoll. Ehrenamtliche, Mitarbeiter:innen sozialer Einrichtungen und Menschen, die oft im Hintergrund wirken, werden zu kostenlosen Bootstouren eingeladen. Was nach Freizeit klingt, ist viel mehr: Begegnung, Austausch und ein selten gewordener Moment des Durchatmens für diejenigen, die sonst wenig öffentliche Aufmerksamkeit bekommen.
In den vergangenen Monaten hat „Leonie“ bereits erste Fahrten ermöglicht — unter anderem für Volunteers eines Sprachcafés und junge Erwachsene von Straßenkinder e.V. Die Resonanz: durchweg positiv. Denn die Touren schaffen etwas, das im Alltag sozialer Arbeit oft fehlt — echte Wertschätzung.
Doch damit das Projekt weiterfahren kann, braucht es Unterstützung. Aktuell läuft ein Crowdfunding, um das Boot zu reparieren und langfristig als sozialen Begegnungsort in Berlin zu sichern. Unterstützer:innen können nicht nur zum Erhalt beitragen, sondern sich auch selbst kleine Erlebnisse wie Bootstouren als Dankeschön sichern.

Gleichzeitig sucht das Team hinter „Leonie“ weitere soziale Einrichtungen, Initiativen und Projekte, die Interesse an einer kostenlosen Tour haben.
Jetzt mitmachen oder weiterempfehlen:
- 👉 Crowdfunding unterstützen: https://www.startnext.com/boot-leonie-fuer-begegnungen-u
- 👉 Projekt kennenlernen (Video): https://youtu.be/OQxyxTnsFW8?si=2PlMAMXRZLYkWP4x
- 👉 Interesse an einer kostenlosen Tour? Jetzt melden!
Die Initiative stellt damit auch eine größere Frage:
Was passiert, wenn gesellschaftliche Anerkennung für soziale Arbeit nicht mehr ausreichend politisch getragen wird — und Bürger:innen selbst beginnen, neue Räume der Wertschätzung zu schaffen?



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