Ausstellung: 1. August – 21. September 2025
Eröffnung: 31. Juli 2024 | 19-21 Uhr
Performance zur Eröffnung: Al-Qibla | Live-Performance der Klangkünstlerin Yara Mekawei, 20–21 Uhr
ifa-Galerie Stuttgart
20 Jahre CrossCulture Programm
Mit der Ausstellung Connecting Roots: Collective Stories, Individual Identities feiert das ifa – Institut für Auslandsbeziehungen 20 Jahre des CrossCulture Programms (CCP). Im Zentrum stehen verschiedene Formen des Erinnerns – von Diaspora über historische Narrative bis zu persönlichen Heilungswegen.
Ein dreitägiges Rahmenprogramm begleitet das Eröffnungswochenende ab dem 31. Juli, den Abschluss der Ausstellung in der ifa-Galerie Stuttgart bildet im September erneut ein dreitägiges Programm.
Kuratiert von Elham Khattab (Direktorin von Out of the Circle, Ägypten) und Omar Chennafi (Marokko) Für Connecting Roots: Collective Stories, Individual Identities wurden 15 Künstler:innen aus zehn Ländern ausgewählt – darunter Aserbaidschan, Bangladesch, Bolivien, Marokko und Tunesien. Sieben von ihnen sind ehemalige CCP-Stipendiat:innen. Die Werke und Beiträge kreisen um die Themen Erinnerung und Identität, kollektive Heilung, Umwelt und zukunftsorientiertes Erinnern.
Sie thematisieren Fragen wie: Wie können wir als Individuen mit unseren jeweiligen Wurzeln zu einer Gemeinschaft werden, die Unterschiede feiert? Wie können wir Erinnerung auf dem Weg in eine integrativere Zukunft nutzen?

Die Künstler:innen widmen sich diesen Themen mit Fotografien, Installationen, Videos, Klangkunst, Performances und Workshops und präsentieren dabei Kunst als Sprache des transkulturellen Dialogs, die persönliche Wurzeln mit kollektivem Gedächtnis verbindet.
Connecting Roots: Collective Stories, Individual Identities bringt vielstimmige Perspektiven zusammen, jede erzählt eine eigene Geschichte und gibt dem Erinnern Raum: Als Teil von Familiengeschichten, aus der Perspektive von Frauen oder als Heilungsprozess mit Blick in die Zukunft.

Mit Beiträgen von Aneek Mustafa Anwar, Ashot Danielyan, Farah Khelil, Izz Aljabari, Jorge Ernesto Barrón, M’hammed Killito, Mohamed Thara, Monon Muntaka, Qafar Rzayev, Said El Haddaji, Sameh El Tawil, Souad Mani, Yara Mekawei, Yassine Alaoui Ismaili aka Yoriyas, Zahra Amber.
Über das ifa
Das ifa – Institut für Auslandsbeziehungen, setzt sich gemeinsam mit Partnern weltweit ein für die Freiheit in Kunst, Forschung und Zivilgesellschaft. Es gibt Aktivist:innen, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen eine Stimme, fördert Kooperationen und verfolgt seine Ziele verstärkt mit europäischen Partnern.
Basierend auf seinen Kernkompetenzen Kunst, Forschung und Zivilgesellschaft baut das ifa Netzwerke auf, um nachhaltige Wirkung zu erzielen. Das ifa wird gefördert vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart.
Im Jahr 2005 wurde das CrossCulture Programm des ifa – Institut für Auslandsbeziehungen gegründet, um transkulturelle Verständigung zu fördern und zivilgesellschaftliche Netzwerke nachhaltig zu stärken. Jedes Jahr sammeln rund 55 Stipendiat:innen in Gastorganisationen in Deutschland oder in einem der über 40 Partnerländer professionelle Erfahrungen.
Durch berufsbezogene Aufenthalte fördert und befähigt das Programm insbesondere Akteur:innen aus Kultur, Bildung, Menschenrechte, Nachhaltigkeit, Wissenschaft und Medien, zusammen zu arbeiten.
www.ifa.de
ifa – Institut für Auslandsbeziehungen
ifa-Galerie Stuttgart
Bettina Korintenberg
Galerieleitung und Bereichsleitung ifa-Galerien
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart
ifa-galerie-stuttgart@ifa.de
www.ifa.de
@ifa.visualartsifa-Galerie Stuttgart, Foto: Andreas Koerner


You must be logged in to post a comment.