Im April finden sich die Uferstudios zwischen immersiven Bühnenräumen, dystopischen Zukunftsentwürfen und körperlichen Grenzerfahrungen wieder. Den Auftakt bildet die prämierte Inszenierung BERLAU :: KÖNIGREICH DER GEISTER, in der RAUM+ZEIT Biografie als begehbaren Erfahrungsraum inszenieren.
Mit NO FIXED ADDRESS entwirft Natalia Maria Michailidou eine beklemmende Vision einer überwachten Gesellschaft, in der Isolation zur Norm wird. Und die Performance-Installation CENTER[O]POSITIVE von POLLUX verschiebt Wahrnehmung und Präsenz in einem dynamischen System aus Feedback, Bewegung und Live-Elektronik.
BERLAU :: KÖNIGREICH DER GEISTER – RAUM+ZEIT
1. & 2. April 2026, 4. & 5. April 2026, ab 17.36 Uhr • Studio 14
Die mit dem Friedrich-Luft-Preis ausgezeichnete Inszenierung von RAUM+ZEIT nähert sich fragmentarisch der Biografie von Ruth Berlau – dänische Kommunistin, Fotografin und enge Weggefährtin Bertolt Brechts. Zwischen Dokument und Fiktion, Nähe und Distanz verbindet sich Virtual Reality und Live-Performance zu einer immersiven Erfahrung, in der das Publikum Berlaus Spuren individuell folgt.
NO FIXED ADDRESS – Natalia Maria Michailidou

11. & 12. April 2026, 20.30 Uhr • Studio 1
NO FIXED ADDRESS (NFA) entwirft eine dystopische Zukunft, in der menschliches Leben nur noch dysfunktionale Systeme aufrechterhält. Fünf Performer*innen bewegen sich in einer überwachten Ordnung – sichtbar und zugleich unsichtbar. Die Arbeit untersucht die psychologischen Folgen von Ausgrenzung und die Erosion von Beziehungen und Selbst. Als immersives Zusammenspiel von Klang, Körper und Raum wird NFA zur Warnung: Was bleibt, wenn Isolation zur Norm wird?
CENTER[o]positive – POLLUX

17.- 19. April 2026, 19.00 Uhr • Studio 1
CENTER[O]POSITIVE ist eine Performance-Installation von POLLUX, die Klang, Körper und Feedback in ständiger Variation zusammenführt. Zwischen Wiederholung und Bruch verschieben sich Wahrnehmung, Erinnerung und Realität in Echtzeit. Ein immersives Zusammenspiel aus Bewegung, Live-Elektronik und resonanten Objekten, das Instabilität, Transformation und neue Formen von Präsenz erfahrbar macht.
neworks – Asya Ashman & Therese Bendjus

ada Studio 24. & 25. April 2026, 19.00 Uhr • Studio 7
Asya Ashman und Therese Bendjus/Belmon untersuchen Zerstörung als Kraft zwischen Zusammenbruch und Erneuerung. In Tanz, Sound und performativen Praktiken erforschen sie Wut, Verlust und Ermächtigung als verkörperte Zustände. Die Arbeit fragt nach dem Verhältnis von Zerstörung, Dekonstruktion und Gewalt – und danach, was im Beenden von Dingen liegt.
Informationen zum weiteren Programm der Uferstudios gibt es auf der Homepage.
Texte von: Lea-Maria Kneisel


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