Schwarz, Rot oder Grün – das ist hier die Frage? Gen Z ist dabei Teil eines historischen Moments zu werden. Denn sie sind mit über 14% der Bevölkerung wichtig für einen Richtungswechsel in Sachen Politik. Doch wer soll Deutschland zukünftig leiten und welche Themen beschäftigen die jüngsten der deutschen Wähler*innen?

In Zukunft sollte Politik in Deutschland

Die Dating App Tinder hat die User*innen befragt und unter den 18-25 jährigen Wähler*innen herausgefunden, dass Themen wie Bildung, Zukunft und vor allem Klimawandel ganz oben auf der To-Do Liste steht. Aber auch Fragen die soziale Gerechtigkeit oder Tierschutz betreffen. Das deutet auf eine grüne Zukunft unter Annalena Baerbock (Bündnis90/ die GRÜNEN) hin. Rund 41% der Befragten gaben den Klimaschutz als wichtigstes Ziel an. Obviously there’s no planet B…

Annalena Baerbock, Bündnis90/die Grünen

Etwa 43% setzen sich für eine inklusive Gesellschaft ein. Eine*r der User*innen über die Frage, was in solch einer Machtposition auf der Agenda stünde: „In Zukunft sollte Politik in Deutschland inklusiver werden. Das heißt, people of colour, LGBTQ+ und Menschen mit Behinderung schützen, unterstützen, mit einbeziehen und repräsentieren.“

Wenn ich Bundeskanzler*in wäre…

Olaf Scholz, SPD

Besonders rot-rot-grün wird es allerdings bei den Stimmen der User*innen die mit 41% angaben, dass gesellschaftliche und soziale Fragen für sie von Bedeutung sind. Dies betrifft vor allem Bildung und Einkommen, wie die Statements aus der Community zeigen. Die Umfrage zeigt auch, „dass wir die Bildung als Schlüssel für die Gestaltung der Gesellschaft von morgen unterschätzen.“ Das wiederum spricht für Herrn Scholz (SPD) und einer Koallition mit der LINKEN.

Das größte Problem ist…

Bei den Zukunftsfragen hingegen sieht die nächste Generation allerdings schwarz, denn 68% der Tinder-Mitglieder fürchten um ihren persönlichen Werdegang in unserer deutschen Demokratie. Das sollte Herrn Laschet (CDU) besonders hart treffen, “dass alle Parteien nur noch zeigen, was andere Parteien falsch machen, anstatt ihre eigenen Programme so zu verbessern, dass sie wählbar werden!“ wie ein*e User*in verrät. Wer anderen eine Grube gräbt…

Armin Laschet, CDU

Um den Stimmen der potentiellen Wähler*innen noch mehr Raum zu geben, hat Tinder mit der Initiative Unmute Now kollaboriert. Die Mitglieder können sich zudem mit Hilfe des in der App verlinkten Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung über ihre Wahlmöglichkeiten informieren. Die Frage: „Hast du am 26. September schon was vor?“, dürfte innerhalb der Community noch für zusätzlichen Gesprächsstoff sorgen, denn 72% aller befragten User*innen haben sich fest vorgenommen ihren Beitrag zu einem neuen Kapitel in der deutschen Geschichtsschreibung zu leisten.

Posted by:B'SPOQUE magazine

B'SPOQUE, the aspirational avant-garde, vanity and zeitgeist magazine, was founded in 2016. Since March in 2019, the magazine is an independent publication, featuring a wide range of topics, such as artists and their works, design, politics, fashion and social matters.

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