Die Uferstudios im Dezember

Die  Uferstudios im Dezember

Im Dezember heizen die Uferstudios den Besucher:innen nochmals mit einem diversen Programm ein. Das vollständige Programm finden Sie hier.

Zum Jahresende haben die Künstler*innen in den Uferstudios einige Highlights parat! Passend zur dunklen Jahreszeit etwa lädt die neunte Falte der Tanzfabrik Berlin Geister und Dämonen ein. Hierfür bittet July Weber in The Devil’s Hour zum Intermezzo zur Mitternachtsstunde und auch die mexikanische Choreografin Ixchel Mendoza Hernández geht in The Multiplicity of the Other in Science-Fiction-Manier dem ständigen Wandel des Körpers auf die Spur.

Die Studierenden des Masterprogramms Solo/Dance/Authorship des HZT präsentieren ihre ersten Bühnenprojekte, die thematisch eine Spannbreite von sportlicher Hypnose bis hin zur philosophischen Rekonstruktion von Inszenierungen darbieten.

Despina Kapetanakis Wiederaufnahme des Paradise Circus bringt mittels KI das Irrationale auf die Bühne. Susanna Ylikoski und Raz Mantell forschen im ada Studio zu Kooperationen und die Serious Series 2023 schließt das Jahr mit einem abendfüllenden Programm voller zeitgenössischem Jazz ab.

THE DEVIL’S HOUR – July Weber, Tanzfabrik Berlin

30. November – 2. Dezember 2023, jeweils 0.00 Uhr, Studio 1

Mit The Devil’s Hour entwirft Choreograf*in und Tänzer*in July Weber ein Tanzstück für vier Tänzer*innen zur Musik „Ray Ray of Light“ von Komponist* Laure M. Hiendl. Inspiriert von Balztänzen aus dem Tierreich und mittelalterlichen Paar- und Reigentänzen, entfaltet July Weber eine Choreografie aus verführerischen Tänzen für ein nichtmenschliches Publikum wie Geister und Dämonen – aufgeführt zur historisch aufgeladenen Mitternachtsstunde, zu der übernatürliche Kräfte besonders potent sein sollen.

THE MULTIPLICITY OF THE OTHER – Ixchel Mendoza Hernández

30. November – 2. Dezember 2023, Studio 5

Mit ihrer sensuellen Sci-Fi-Installation The Multiplicity of the Other erforscht die mexikanische Choreografin Ixchel Mendoza Hernández einen Körper in ständigem Wandel – einen alteritären Körper, der über die Konstruktion des Anderen und des Selbst reflektiert. Zwischen Zwei- und Eindeutigkeit oszillierend, macht sich dieser Körper auf die Suche: Er versucht zu entkommen, verflüssigt Definitionen und entzieht sich so kritisch einem Status quo.

REINKOMMEN – Susanna Ylikoski, Raz Mantell , ada Studio

1. Dezember 2023 um 18.00 Uhr, Studio 7. Vom 3. Dezember, 10.00 Uhr bis zum 6. Dezember, 23.59 Uhr, als Stream verfügbar.

Welche Formen kann Zusammenarbeit annehmen? Und was wird in und durch Zusammenarbeit ermöglicht? Die beiden Künstler*innen Susanna Ylikoski und Raz Mantell haben im Rahmen ihrer Residenz im ada Studio Räume erforscht, in denen Austausch stattfindet. Im Kontext von reinkommen stellen sie ihr Verhältnis zu sozialen Hierarchien in Frage und erforschen, wie sie ihre Vorstellungen von Anfang und Ende, von Initiieren und Reagieren, von Erschaffen und Ausführen, aufbrechen können.

ANG-ISH THING(S) – Min-Suck Kim, HZT Berlin

1. & 2. Dezember 2023, 19.00 Uhr, Studio 14

Die Studierenden des Masterstudiengangs Solo/Dance/Authorship des HZT Berlin zeigen vor dem Jahresende ihre SODA WORKS. Die Reihe wird im Dezember von Min-Suck Kims Arbeit über die Ambivalenz des koreanischen Begriffs Ang-ish eröffnet. Mäandernd zwischen Niedlichkeit und Monstrosität, zeigt ANG-ISH THING(S) ein parasitäres Wesens, das sich zwischen Angst, Wut und Mitleid nicht entscheiden kann.

SOCIAL MUSCLE CLUB – THE ART OF INTERACTION, Social Muscle Club

8. Dezember 2023, 20.00 Uhr, Heizhaus

Der Social Muscle Club geht für dieses Jahr in die finale Runde und widmet sich der Kraft der Veränderung in unserem Leben. Auch in dieser Ausgabe geht es um die Interaktion in der Gemeinschaft und dem Austausch zwischen Publikum und Künstler*innen. Diesmal sorgt Kurator Luca Bentley für ein abwechslungsreiches Programm, gespickt mit Performances, Live-Musik, Kabarett und Party.

“IN MY NEXT PERFORMANCE I WILL MAKE YOU LAUGH” – Nicole Wysokikamien, HZT Berlin

8. & 11. Dezember 2023, 19.00 Uhr, Studio 14

Die SODA-Studierende Nicole Wysokikamien taucht ein in ein Bild aus einer Kindheit. Die nostalgische Betrachtung der Vergangenheit thematisiert Teenager- Idole, unmögliche Übersetzungsleistungen und eine erdachte Choreografie, die in der Frage mündet: Wie und was tanzt man eigentlich?

RESURRECTION (A BAD COPY) – Crispin Lord, HZT Berlin

9. & 10. Dezember 2023, 19.00 Uhr, Studio 14

Der Darsteller ist ein Regieassistent, der die Wiederaufnahme von Peter Maxwell Davies‘ Musiktheaterstück Resurrection (1987) zusammenstellen soll. Da er jedoch nicht weiß, wie das Original aussah, und es ihm auch niemand sagen kann, verwandelt sich das, was eine genaue Kopie sein sollte, in etwas anderes. Die Inszenierung stellt die Frage, wie eine originalgetreue oder exzellente Inszenierung aussehen sollte.

PARADISE CIRCUS – Despina Kapetanaki

8. – 10. Dezember 2023, um jeweils 19.00 Uhr, Studio 1

Eine KI-Stimme und ein menschlicher Körper begeben sich auf eine psychedelische Reise in die mystische Welt des Paradise Circus – ein inneres Territorium, in dem alle Dinge und alle Gefühle möglich sind. Inspiriert von Timothy Learys „The Psychedelic Experience“ beschäftigt sich das Stück mit dem Irrationalen und mit dem, was dem rationalen Verstand unfassbar bleibt – eine Gesellschaftsbetrachtung aus einer außergewöhnlichen, bewusstseinserweiternden Perspektive.

SERIOUS SERIES 2023

15.-17. Dezember um jeweils 20.30 Uhr, Studio 1

Die Konzertreihe für zeitgenössischen Jazz findet in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal statt! Präsentiert wird Musik, die Unerhörtes Klang werden lässt, Konventionen umschifft, scheinbar Unvereinbares miteinander verbindet und Grenzen überschreitet. Freie Improvisation, aktuelle kompositorische Konzepte, Bezüge zur Jazztradition, interdisziplinäre Performance mit Tanz und elektro-akustische Soundscapes treffen auch in diesem Jahr in einem vielgestaltigen Programm aufeinander.

MAKE IT COUNT – Matteo Haitzmann, HZT Berlin

16. Dezember 2023, 19.00 Uhr, Studio 1

In der Performance Make it Count werden verschiedene Disziplinen durch eine Technik zusammengeführt, die Haitzmann „Jumping Hypnosis“ nennt. Diese intensive Erfahrung lässt das Publikum fast eine Stunde lang ununterbrochen springen. Mit der Zeit verwandelt sich der Akt des Springens in eine zutiefst hypnotische und fast rituelle Angelegenheit, die von den Musiker*innen Judith Schwarz und Arthur Fussy begleitet wird. Auf der Bühne verwandelt sich ein Seil vom Hilfsmittel zum Springen in ein unkonventionelles Pendel und in ein Instrument.

Uferstudios GmbH


Uferstraße 23, 13357 Berlin
Telefon + 49 30 46060887


Header Image: © Marion Borriss

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  • Laia Abril: Confronting Sexual Ignorance
    ‚On Rape: and institutional failure‘ at the C/O Berlin, exposes societal apathy to sexual violence, echoing ’see no evil, hear no evil, speak no evil‘.“
  • Claudio Parentela – Chaos and structure
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#artnow: The current exhibition at the @koeniggalerie showcases a wide variety of critical works and sculptures from artists like JOANA VASCONCELOS, JULIA BELIAEVA, ARMIN BOEHM amongst others. @mothersfinestofficial life concert @lidoberlin at the 28th of April 2024 #rock #funk #concert Gallery weekend is ahead! See you at the @studio_apelbaum on Friday the 26th and Saturday 27th for the great art #extravaganza!

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